Salzburg: „Energieschub“ für zehn lebenswerte Projekte

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im Bild: Landeshauptmann Stellvertreterin Martina Berthold, Michael Lackner, Lisa Maria Frekenberger, Johann Hofinger, Beate Sturm-Anderl, Gabi Kriks, Sophie Huber-Lachner, Franz Muhr, Thomas Strübler, Julia Aufschnaiter, Brigit Reiger, Kristina Sommerauer mit Team
Foto: Land Salzburg/Neumayr/Leopold
16 Mär 07:00 2023 von Redaktion Salzburg Print This Article

Lokale Initiativen für mehr Lebensqualität / Erster Platz für „TeTaRe“ aus Thalgau

(LK) Neun Projekte aus Salzburg und eines aus Oberösterreich konnten sich gestern Abend über einen ganz besonderen „Energieschub“ freuen. Die Ökostrombörse nahm 10.000 Euro in die Hand, um lokale Initiativen für mehr Lebensqualität in den Gemeinden zu unterstützen. Je 500 Euro erhielt jedes der zehn Projekte. Mittels Publikumsvoting wurden dann die restlichen 5.000 Euro auf die weiteren Plätze aufgeteilt. Erster wurde „TeTaRe“ aus Thalgau.

Zehn Initiativen wurden zehn gestern Abend mit dem "Energieschub" von LH-Stv. Martina Berthold ausgezeichnet. Der erste Platz ging an das Projekt „TeTaRe“ aus Thalgau.

Ein Gemeinschaftsgarten, ein Dorf-Taxi, eine soziale Drehscheibe im Ort oder die regionale Vermarktung von Lebensmitteln. Von den eingereichten Projekten wurden zehn gestern Abend mit dem Energieschub ausgezeichnet. „Die Gemeinsamkeit aller prämierten Projekte ist ,Agenda 21‘. Dort wurden sie entweder beim Basisprozess oder während der Projektschmiede entwickelt“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreterin Martina Berthold.

Berthold: „Mehr Lebensqualität vor Ort.“

Für Landeshauptmann-Stellvertreterin Martina Berthold zeigt der gestrige Abend „einmal mehr, welche spannenden Ideen mittels ,Agenda 21‘ entstehen und diese zu mehr Lebensqualität in den Gemeinden führen.“ Durch die 10.000 Euro der Ökostrombörse werden diese Zukunftsprojekte auch noch finanziell unterstützt. Dazu Erik Schnaitl von der Ökostrombörse: "Die Ökostrombörse fördert mit dem Energieschub Projekte und Ideen, die ohne unsere Unterstützung möglicherweise nicht realisierbar wären. Es hat uns gefreut zu sehen, welche vielfältigen Projekte eingereicht und gestern in St. Virgil prämiert wurden. Wir hoffen den Initiativen mit dem Energieschub einen Ansporn gegeben zu haben, dies Arbeit für eine enkeltaugliche Lebensweise fortzuführen.“

Sommerauer: „Nachhaltige Projekte unterstützen.“

Auch Kristina Sommerauer von Agenda 21 unterstreicht den Mehrwert: „Uns ist es ein großes Anliegen, dass Bürger:innen, die sich für ein nachhaltiges Projekt engagieren, unterstützt werden. Beim Energieschub ist uns das in Form von Motivation, Austausch, Vernetzung gelungen, aber auch eine finanzielle Unterstützung ist manchmal essentiell, um Dinge voranzubringen. Wir freuen uns sehr mit den Gewinner:innen. So kann eine Kultur von Beteiligung langsam und stetig weiterwachsen.“

Flachgau Spitzenreiter

Projekte aus dem Flachgau lagen bei der Preisverleihung am gestrigen Abend übrigens an der Spitze. Sechs Projekte kamen aus diesem Bezirk. Je zwei aus Schleedorf und Thalgau und je eines aus Faistenau und Dorfbeuern. Der Tennengau (Hallein), die Stadt, der Pinzgau (St. Martin bei Lofer) und das angrenzende Oberösterreich (Mondsee) waren je einmal vertreten.

36 Gemeinden bei „Agenda 21“

An den verschiedenen Prozessen von „Agenda 21“ nehmen derzeit 36 Gemeinden im Bundesland teil. Rund 128.500 Salzburgerinnen und Salzburger können sich so aktiv für die Verbesserung der Lebensqualität in ihren Kommunen engagieren. 2022 sind zwei neue Kommunen aktiv geworden: Lend-Embach im Pinzgau und Koppl im Flachgau.


Quelle: Land Salzburg



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