Pettneu am Arlberg: Lawinenabgang - Sohn mitgerissen

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18 Jän 16:53 2026 von Redaktion Salzburg Print This Article

Am 17.01.2026 unternahm ein 51-jähriger Däne gemeinsam mit seinem 20-jährigen Sohn eine Schitour im Bereich der hinteren Rendlspitze. Dabei stiegen die beiden gleichwertigen Tourenpartner aus dem Schigebiet von St. Anton kommend auf die 2551 Meter hohe Rendlscharte auf. Von dort beabsichtigten sie durch das Malfontal nach Pettneu abzufahren. Um in idealeres Schigelände zu gelangen, querten sie die ca. 35 Grad steile Nordostflanke der hinteren Rendlspitze, wobei sie sich dabei auf einer bereits bestehenden, ausgefahrenen Spur befanden. Der Vater fuhr voran, sein Sohn folgte ihm laut eigenen Angaben mit einem Abstand von ca. 20-30 Meter. Als der Vater einen nach seinem Empfinden, sicheren Haltepunkt erreicht hatte, hielt er an. Der Sohn befand sich noch ca. 10 Meter von seinem Vater entfernt, als sich ca. 10-15 Meter oberhalb seiner Position ein Schneebrett löste. Der Sohn wurde von dem Schneebrett erfasst und mitgerissen. Er konnte seinen Lawinenairbag auslösen und wurde lediglich im Bereich der Beine teilverschüttet. Ein Schiführer befand sich mit seiner Schigruppe auf einer Geländekuppe unterhalb des Unglückorts. Er stieg umgehend zum Lawinenopfer auf und leistete Erste Hilfe. Das Lawinenopfer wurde von der Besatzung des NAH C5 versorgt, mittels Taues geborgen und mit Verletzungen im Bein- und Schulterbereich ins Krankenhaus nach Zams geflogen, wo er stationär aufgenommen wurde. Der Vater konnte selbständig nach Pettneu abfahren.


Quelle: LPD Tirol



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