Purbach am See : Fahrzeugbrand auf Bundesstraße 50 – Drei Feuerwehren im Einsatz

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Foto: Bezirksfeuerwehrkommandos Eisenstadt-Umgebung
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11 Feb 19:13 2026 von Redaktion Salzburg Print This Article

Am Dienstag, dem 10. Februar 2026, wurde die Feuerwehr Purbach um 18:16 Uhr zu einem Fahrzeugbrand auf einer Bundesstraße B50 zwischen Purbach und Breitenbrunn alarmiert. Beim Eintreffen stand ein PKW in Brand – Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Fahrzeug.

Zufällig befand sich ein Feuerwehrfahrzeug der Feuerwehr Breitenbrunn in der Nähe des Einsatzorts. Noch vor dem Eintreffen der zuständigen Feuerwehr Purbach begannen die Kameraden aus Breitenbrunn mit dem Erstangriff. In weiterer Folge arbeiteten beide Feuerwehren eng zusammen und konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Der Einsatz von Löschschaum war notwendig, um die Flammen vollständig zu ersticken.

Das Zugfahrzeug war mit einem Anhänger unterwegs, auf dem sich ein weiteres Fahrzeug befand. Der Lenker reagierte geistesgegenwärtig: Noch bevor sich der Brand ausbreiten konnte, kuppelte er den Anhänger vom brennenden Fahrzeug ab und brachte diesen in Sicherheit. Das Zugfahrzeug selbst brannte jedoch vollständig aus.

Herausforderung Fahrzeugbrand: moderne Materialien & Wasserversorgung

Moderne Fahrzeuge bestehen aus einer Vielzahl unterschiedlichster Materialien – von hochfesten Metalllegierungen bis zu Verbundstoffen und Kunststoffen. Diese reagieren unter Hitzeeinwirkung unterschiedlich stark, was die Brandbekämpfung technisch anspruchsvoll macht. Speziell die Hitzeentwicklung und Rauchgasfreisetzung durch moderne Bauweisen stellen Einsatzkräfte zunehmend vor Herausforderungen.

Zudem sind Brände auf Bundesstraßen für Feuerwehren besonders fordernd, da es keine Hydrantenversorgung gibt. Das bedeutet: Mitgeführtes Wasser muss gezielt und effizient eingesetzt werden. Die eingesetzten Kräfte bewiesen auch hier hohe Fachkompetenz und Routine im Umgang mit begrenzten Ressourcen.

Weitere Kräfte nachalarmiert – reibungslose Zusammenarbeit

Nach der ersten Löschphase wurde die Feuerwehr Donnerskirchen mit dem Wechselladerfahrzeug mit Kran (WLF-K) nachalarmiert, um das ausgebrannte Fahrzeug zu bergen und gesichert abzustellen. Der zuvor abgekoppelte Anhänger wurde von der Feuerwehr Purbach übernommen, abtransportiert und ebenfalls gesichert abgestellt.

Das rasche Eingreifen, die sachliche Koordination vor Ort und die effiziente Zusammenarbeit der drei Feuerwehren haben wesentlich dazu beigetragen, den Einsatz schnell und kontrolliert abzuarbeiten.

Im Einsatz standen:

  • Feuerwehr Purbach
  • Feuerwehr Breitenbrunn
  • Feuerwehr Donnerskirchen
  • Polizei Purbach

Quelle: Feuerwehr Purbach



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