Graz: Erstes permanentes jüdisches Kulturzentrum Österreichs in Graz eröffnet
Bürgermeisterin Elke Kahr unterstrich bei der Eröffnung die Bedeutung des neuen Kulturzentrums für die Stadt: „Dieser Ort steht für Werte und Haltungen, diese müssen bewahrt werden. Es gilt generell mehr Moral zu zeigen und weniger zu moralisieren. Heutzutage gibt es keine einfachen Lösungen mehr, aber die Lösungen, die wir finden, dürfen nie auf Kosten anderer gehen. Wir als Stadt Graz sind einem Versprechen nachgekommen und haben aus Überzeugung und Verbindlichkeit die Umsetzung des Kulturzentrums unterstützt. Es wird künftig ein Ort sein, der die Zukunft weisen wird."
Auch Landeshauptmann Mario Kunasek betonte die gesellschaftliche Bedeutung des neuen Hauses: „Es gibt Tage, an denen man ein Zeichen setzt. Heute ist einer dieser Tage. Jüdisches Leben ist Gegenwart und hier sollen lebendige Auseinandersetzungen stattfinden. Dieser Ort ist von großer Bedeutung, weil jüdisches Leben einen Platz mitten in unserer Gesellschaft benötigt."
Kulturlandesrat Karlheinz Kornhäusl: „In vielerlei Hinsicht wird dies ein Ort der Bereicherung sein. Jüdisches Leben wird hier sichtbar und damit selbstverständlich. Es ist ein Ort der Begegnung, der verbindet und für Verständnis sorgt."
Den Auftakt des Programms bilden zwei Fotoausstellungen des französischen Fotografen Ouriel Morgensztern. Sie widmen sich jüdischem Leben in unterschiedlichen Teilen der Welt sowie der gesellschaftlichen, kulturellen und religiösen Vielfalt Israels.
Quelle: Stadt Graz
