Salzburg: Digitalisierung wird zum Erfolgsfaktor in Schulen

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Foto: Land Salzburg/Büro Gutschi
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27 Jän 21:00 2026 von Redaktion International Print This Article

Salzburger Delegation auf Internationaler Messe für Bildungstechnologie

(LK) Ganz im Zeichen von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz stand die „British Educational Training and Technology Show“, kurz BETT, die weltweit größte Messe für Bildungstechnologie. Dort informierte sich Landesrätin Daniela Gutschi mit einer Salzburger Delegation über die neuesten Entwicklungen, die für die heimischen Schulen von großer Bedeutung sind.

Bildungsexpertinnen und -Experten aus der ganzen Welt - von Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulleitungen bis hin zu Unternehmen, Start-ups und Bildungspolitikerinnen und -politikern – tauschten sich vergangene Woche in London bei der weltgrößten Bildungstechnologie-Messe über die neuesten Trends und Entwicklungen aus. Im Fokus: Künstliche Intelligenz für Schulen, aber mit reglementiertem Zugang.

Gutschi: „Digitalisierung hat positiven Effekt für Unterricht.“

Salzburg ist bereits Vorreiter und Pilotregion für den Einsatz von digitalen Technologien in Schulen und will diese Position weiter ausbauen. Am Rand der Bildungsmesse in London wurde auch eine aktuelle Studie von Damien Bebell, Professor an der Lynch School of Education and Human Development am Boston College vorgestellt, die den Salzburger Weg bestätigt. „Die Studie des renommierten Experten belegt deutlich, dass digitale Hilfsmittel Kinder anspornen, sich noch aktiver am Unterricht zu beteiligen und nicht nur das. Sie haben auch positive Effekte auf die Leistung der Schülerinnen und Schüler. Unser Ziel muss sein, den sinnvollen Einsatz von Technologie zu verstärken und zeitfressende Anwendungen, wie beispielsweise Social Media, zu beschränken“, so Landesrätin Daniela Gutschi.

Künstliche Intelligenz in der Schule

Auf der Messe BETT in London stellten neben den großen und etablierten Unternehmen auch Startups ihre Innovationen vor. „Der Fokus liegt auch im Bildungsbereich ganz klar auf KI. Die Lösungen der Anbieter umfassen alles vom Schülermanagement über die Unterrichtsvorbereitung, Übungsmaterial bis hin zum Eltern-Schule-Kontakt. Davon profitiert nicht nur der Unterricht. Auch das Potenzial für Verwaltungsvereinfachungen ist mit modernen Systemen sehr groß. Den Anbietern ist mittlerweile aber auch sehr klar, dass es für Schülerinnen und Schüler einen reglementierten Zugang zur KI braucht“, so die Bildungslandesrätin.

Erkunden von Zukunftslösungen

Bei ihrer Arbeitsreise nach London wurde Bildungslandesrätin Daniela Gutschi unter anderem von Matteo Carmignola, dem Vizerektor für Lehre an der Pädagogischen Hochschule Salzburg, Markus Walcher, Abteilungsleiter IKT in der Bildungsdirektion und Alexander Kendlbacher, Schulqualitätsmanager für MINT in der Bildungsdirektion, begleitet. „So gelingt nicht nur der ständige Austausch mit allen Beteiligten aus dem Bildungssektor, wir können auch direkt mit den führenden Anbietern im Bereich der Digitalisierung die Zukunftslösungen für Salzburg kennen lernen und bewerten“, so Daniela Gutschi.


Redaktion: Landes-Medienzentrum / LK_260127_30 (mw/bk)


Quelle: Land Salzburg



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