Innsbruck: Wohnheim Reichenau liefert sauberen Solarstrom

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Bürgermeister Georg Willi, IIG-Geschäftsführer Franz Danler und der technische Projektverantwortliche Bernhard Pfeifer, ISD-Geschäftsführer Hubert Innerebner und IKB-Vorstandsvorsitzender Helmuth Müller freuen sich über das gelungene Projekt.
Foto: M. Freinhofer
11 Aug 18:00 2020 von Redaktion International Print This Article

Neue Anlage spart jährlich 25.000 Kilogramm CO2 ein

Die Kraft der Sonne nutzbar machen – nach diesem Motto wurde kürzlich die neue Solarstrom-Anlage am Dach des Wohnheims Reichenau in Betrieb genommen. Damit kommt ein Teil der aufgrund der Großküche vor Ort benötigten Energiemenge ab sofort aus eigener, klimaneutraler Produktion. Am Projekt sind die Innsbrucker Sozialen Dienste, die Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG) und die IKB Sonnenstrom GmbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) AG beteiligt.

„Die Stadt Innsbruck bekennt sich zum Ausbau der erneuerbaren Energie. Gerade die großen Dachflächen von öffentlichen Gebäuden sind eine Riesenchance, zu beweisen, dass sich die Umstellung auf Solar doppelt rechnet: Die Sonne verursacht keine Emissionen und schickt auch keine Rechnung“, zeigt Bürgermeister Georg Willi auf und verweist darauf, dass sich die Gesamtkosten für die neue Anlage – circa 90.000 Euro – nach elf Jahren vollständig amortisiert haben.

Die Sonne bringt‘s

Am Dach des Wohnheims wurden 255 Solar-Module bzw. 433 Quadratmeter Kollektorfläche montiert. Damit können jährlich rund 25.000 Kilogramm CO2 bzw. 8.500 Liter Heizöl eingespart werden. Die produzierte Strommenge von 84.000 Kilowattstunden entspricht dem Jahres-Stromverbrauch von 25 bis 30 privaten Haushalten. „Die Technik ist auf einem optimalen Stand. Anlagen dieser Größenordnung haben einen hervorragenden Wirkungsgrad und nach heutigem Wissensstand auch eine sehr lange Lebensdauer“, erklärt der für die technische Umsetzung verantwortliche IIG-Teamleiter Elektrotechnik Ing. Bernhard Pfeifer. Die kalkulierte Lebensdauer für die Anlage beträgt 40 Jahre. WG


Quelle: Stadt Innsbruck



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