Gröbming: Wohnhausbrand fordert einen Verletzten

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Foto: BFVLI / Schlüßlmayr
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13 Jän 17:57 2026 von Redaktion Salzburg Print This Article

In der Nacht auf Dienstag, 13. Jänner 2026, kam es aus bislang unbekannter Ursache zu einem Brand in einem Wohnhaus. Eine Person wurde dabei verletzt.

Gegen 01:00 Uhr wurden Einsatzkräfte zu einem Gebäudebrand alarmiert. Beim Eintreffen stand das betroffene Wohnhaus bereits in Vollbrand. Die Freiwilligen Feuerwehren Gröbming, Gröbming-Winkl, Pruggern, Lengdorf und Mitterberg standen mit mehreren Fahrzeugen zur Brandbekämpfung im Einsatz. Einsatzkräfte des Roten Kreuzes befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits ebenfalls vor Ort. Im Zuge der Löscharbeiten konnte eine Person aus dem Balkonbereich des Wohnhauses geborgen werden. Dabei handelte es sich um den 59-jährigen Wohnhausbesitzer, der sich zum Zeitpunkt des Brandes alleine im Gebäude aufgehalten hatte. Laut Angaben des Betroffenen dürfte der Brand im Bereich des Wohnzimmers ausgebrochen sein. Der Mann wurde nach der Erstversorgung vom Rettungshubschrauber Christophorus 14 in das Landeskrankenhaus Salzburg geflogen. Es besteht der Verdacht auf Rauchgasvergiftung sowie Verbrennungen zweiten Grades. Die genaue Brandursache ist derzeit noch Gegenstand laufender Ermittlungen.

Update der Feuerwehr:

Am 13. Jänner um 00:59 Uhr alarmierte die Landeswarnzentrale "Florian Steiermark" die Feuerwehren Gröbming, Gröbming-Winkl, Pruggern und Mitterberg zu einen Wohnhausbrand in den Gröbminger Ortsteil Krahbergsiedlung.

Bereits auf der Anfahrt stand das Einfamilienwohnhaus in Vollbrand; deshalb veranlasste die Einsatzleitung Gröbming um 01:07 Uhr die Nachalarmierung der Feuerwehren Lengdorf und St. Martin, um eine 500 m lange Zubringleitung vom Gröbmingerbach herzustellen.

Am Brandobjekt angekommen, stand der Hauseigentümer am Balkon, seine Kleidung hatte bereits Feuer gefangen. Die Feuerwehr rettete den Mann über eine Leiter unter schwerem Atemschutz. Nach medizinischer Erstversorgung wurde der Patient vom Christophorus-14 Team ins Krankenhaus geflogen. Der Einsatz gestaltete sich äußerst aufwändig; neben der Zubringleitung vom Gröbmingbach diente als Löschwasserbezug auch ein Oberflurhydrant im Siedlungsgebiet. Weiters wurde, vor allem bis zur Herstellung der Zubringleitung, ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet. Die beengten Platzverhältnisse vor Ort forderten die Einsatzleitung, was die Einsatztaktik betraf.

Die Maßnahmen brachten insofern Erfolg, als durch einen umfassenden Löschangriff von außen der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden konnte. Ein Übergreifen auf Nachbarobjekte konnte somit erfolgreich verhindert werden. Ein Innenangriff unter schwerem Atemschutz konnte aufgrund der durch den Brand beeinträchtigten, konstruktiven Holzteile, nur in sehr geringem Umfang vorgenommen werden. Im Einsatz standen neben 86 Mann und 18 Fahrzeugen seitens Feuerwehr auch Abschnittsfeuerwehrkommandant Josef Zörweg, das Rote Kreuz, die Polizei und der Christophorus-14. Die Polizei hat bereits die Brandursachenermittlung aufgenommen.


Quelle: LPD Steiermark, BFVLI / Schlüßlmayr



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