Tirol: Werner-Pirchner-Preis 2026 - Das sind die PreisträgerInnen
Junlin Zhou sicherte sich den ersten Platz in der Kategorie Oboe.
Copyright: Land Tirol/Sophie Kary
In der Sparte Kammermusik überzeugte das Bubreg Quartett aus Österreich die Jury und gewann den Hauptpreis.
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Die PreisträgerInnen in der Kategorie Kammermusik.
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Die PreisträgerInnen in der Kategorie Oboe.
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Die musikalische Leitung des Werner-Pirchner-Preis-Orchesters, das die Oboen-SolistInnen begleitete, lag beim Dirigenten Dorian Keilhack.
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Junlin Zhou aus China gewinnt in der Kategorie Oboe, das Bubreg Quartett aus Österreich in der Kategorie „Kammermusik für Bläserensembles“.
Nach den hochkarätigen Darbietungen im Haus der Musik in Innsbruck stehen die diesjährigen SiegerInnen des Werner-Pirchner-Preises fest: In der Kategorie Oboe sicherte sich Junlin Zhou aus China den ersten Platz. In der Sparte Kammermusik überzeugte das Bubreg Quartett aus Österreich die Jury und gewann den Hauptpreis. Insgesamt 82 MusikerInnen aus 15 Nationen hatten sich für die fünfte Ausgabe des internationalen Wettbewerbs beworben. Die Finalrunde mit den jeweils drei besten TeilnehmerInnen ging gestern, Donnerstag, in Innsbruck über die Bühne. Der Werner-Pirchner-Preis ist eine international renommierte Auszeichnung, die vom Land Tirol in Kooperation mit der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien vergeben wird.
„Ich gratuliere Junlin Zhou und dem Bubreg Quartett herzlich zum Hauptpreis. Die Qualität der Wettbewerbsbeiträge ist beeindruckend – die jungen Künstlerinnen und Künstler musizieren auf einem unglaublich hohen Level“, erklärte Bildungslandesrätin Cornelia Hagele und ergänzte: „Wir wollen diese außergewöhnlichen Leistungen hörbar machen. Für junge Talente ist der Wettbewerb eine wichtige Bühne und in vielen Fällen ein Sprungbrett für die musikalische Karriere. Mittlerweile ist der Werner-Pirchner-Preis zu einem Markenzeichen für den Musikstandort Tirol geworden.“
Grande Finale im Haus der Musik
In der Kategorie Oboe erspielten sich neben Junlin Zhou, der den Hauptpreis erhielt, Paul Rischanek (Österreich) den zweiten Preis und Nicky Schmidli (Schweiz) den dritten Preis. Unter den Bläserensembles sicherte sich das Bubreg Quartett den ersten Preis, während die Ensembles Sacculum-Brass (Österreich) den zweiten Preis und das Ensemble Mousai (USA) den dritten Preis erreichten. Die Preise wurden von Landesmusikdirektor Helmut Schmid und mdw Univ.-Prof. Gottfried J. Pokorny feierlich übergeben.
„Dass wir heuer erstmals auch für Bläserensembles eine eigene Wertungskategorie anbieten, ist ein wichtiger Schritt. Musikalische Qualität lässt sich nicht nur im solistischen Spiel messen, sondern auch im kammermusikalischen Zusammenspiel. Die große Resonanz und die hohe Qualität der Ensembles zeigen: Die Neuerung hat den Werner-Pirchner-Preis bereichert. Ich danke unserer Partnerhochschule, der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, und dem Haus der Musik Innsbruck für die erfolgreiche Zusammenarbeit“, so LRin Hagele.
Internationale Expertise in den Fachjurys
Die FinalistInnen hatten sich am 3. November beim Semifinale im Tiroler Landeskonservatorium für die Schlussrunde im Haus der Musik qualifiziert. Die musikalische Leitung des Werner-Pirchner-Preis-Orchesters, das die Oboen-SolistInnen begleitete, lag beim Dirigenten Dorian Keilhack. Auf dem Programm stand das Oboenkonzert C-Dur, KV 314, von Wolfgang Amadeus Mozart. Die Ensembles gestalteten hingegen ein eigenständiges Wettbewerbsprogramm.
Die Fachjury in der Kategorie „Oboe“ bestand aus Julia Zulus (Bühnenorchester Wiener Staatsoper) und Diethelm Jonas (Musikhochschule Lübeck, Hochschule für Musik und Theater Leipzig). Im Bereich Kammermusik setzte sich die Jury aus Gottfried J. Pokorny (mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Tonkünstler-Orchester Niederösterreich), Johannes Puchleitner (Leitung Tiroler Landeskonservatorium) und Maximilian Bauer (Universität Mozarteum Salzburg) zusammen. Den Juryvorsitz übernahm in beiden Wertungssparten Landesmusikdirektor Helmut Schmid.
mdw-Rektorin Ulrike Sych: „Die Auswahl der Semifinalistinnen und Semifinalisten war für die Fachjury in diesem Jahr besonders herausfordernd, da das dargebotene Niveau und die geforderte Literatur höchste musikalische Standards erfüllten. Ich möchte mich bei allen Bewerberinnen und Bewerbern bedanken, aber auch bei der Fachjury. Die Zusammenarbeit zwischen der mdw und dem Tiroler Landeskonservatorium funktioniert seit dem Projektstart im Jahr 2022 hervorragend. Der Werner-Pirchner-Preis soll auch in den kommenden Jahren ein Fixpunkt im internationalen Wettbewerbskalender bleiben.“
Factbox: Werner-Pirchner-Preis 2026
Der Werner-Pirchner-Preis, benannt nach dem 2001 verstorbenen Tiroler Komponisten und Musiker, richtet sich an Studierende und BerufsmusikerInnen unter 30 Jahren. Der Wettbewerb bietet jungen InstrumentalistInnen eine Plattform, um sich auf internationaler Ebene zu messen. Dabei erstreckt sich der Wettbewerb über mehrere Monate: von der ersten Runde im Juni, bei der aus den eingereichten Videos die insgesamt 16 SemifinalistInnen ausgewählt wurden, bis zu den Finalrunden im November. Jeweils acht InstrumentalistInnen in der Kategorie Oboe und acht Bläserensembles wurden von der Fachjury für das Semifinale ausgewählt – davon konnten sich folgende im Finale durchsetzen:
Kategorie Kammermusik für Bläserensembles:
1. Preis: Bubreg Quartett (Österreich)
2. Preis: Sacculum-Brass (Österreich)
3. Preis: Mousai (USA)
Kategorie Oboe:
1. Preis: Junlin Zhou (China)
2. Preis: Paul Rischanek (Österreich)
3. Preis: Nicky Schmidli (Schweiz)
Quelle: Land Tirol
