Villach-Land: Werkstattbrand – geklärt

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19 Apr 17:30 2026 von Redaktion Salzburg Print This Article

Ergänzend zur Polizeiinspektion Nr 5 der gestrigen Aussendung und der heutigen Berichtigung wird berichtet:
Als Ursache für das Brandgeschehen konnten durch Ermittlungen der Brandgruppe des LKA Kärnten durchgeführte Heißarbeiten (Trennschneiden mit einem Winkelschneider) des Opfers ermittelt werden. Im Nahbereich der Heißarbeiten war ein Restbestand von Sprengpulver (70%) in einem Papierkarton am Boden abgestellt. Aufgrund dieser Heißarbeiten entzündete Funkenflug das Pulver und führte zu einem rasanten Abbrand mit einer größeren Stichflamme, der folglich zu den schweren Verbrennungen des Opfers geführt hat.

Erstmeldung vom 17.4.:
Ein 75-jähriger Mann führte am 17. April 2026 gegen 17:30 Uhr im Bezirk Villach-Land in einem Werkstattgebäude Arbeiten mit einem Winkelschleifer durch. Aus bislang unbekannter Ursache kam es dabei zu einer Staubexplosion. Eine in der Nähe befindliche 66-jährige Frau wurde auf die Explosion aufmerksam, brachte den Mann ins Freie und verständigte die Rettungskräfte. Der 75-Jährige wurde vom Rettungsdienst sowie vom Notarztteam des Rettungshubschraubers C11 erstversorgt und anschließend mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Landeskrankenhaus Klagenfurt verbracht. Im Werkstattgebäude kam es infolge der Explosion zu einer starken Rauchentwicklung. Im Einsatz standen zudem die Freiwilligen Feuerwehren Arriach, Laastadt, Winklern/Einöde und Afritz am See mit insgesamt rund 100 Einsatzkräften.


Quelle: LPD Kärnten



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