Burgenland: Spatenstich für das Rückhaltebecken „Hummelbühel“ zur Hochwasserfreistellung von St. Georgen

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Landesrat Mag. Heinrich Dorner (2.v.l.) beim Spatenstich des Rückhaltebeckens im Ortsteil St. Georgen mit Landtagsabgeordneten, Bürgermeister Mag. Thomas Steiner (2.v.r.) und deren Vizebürgermeistern Istvan Deli, BA (l.) und der 2. Vizebürgermeisterin Charlotte Toth-Kanyak (r.).
Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland
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Spatenstich mit Landesrat Heinrich Dorner (4.v.l.) sowie der Stadtgemeinde Eisenstadt und Beteiligten beim Bau.
Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland
21 Jul 07:00 2026 von Redaktion International Print This Article

LR Dorner: „Maßnahmen für Hochwasserschutz sollen Schäden minimieren und Bevölkerung Sicherheit geben“

Im Eisenstädter Ortsteil St. Georgen wurde am Montag, 20. Juli 2026, der Spatenstich für das erste von fünf Rückhaltebecken zur Hochwasserfreistellung durchgeführt. Finanziert wird das Projekt vom Bundesministerium Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, dem Land Burgenland und der Landeshauptstadt Eisenstadt. Der Hochwasserschutz wurde in den vergangenen Jahren durch die Errichtung gezielter Schutzmaßnahmen massiv verstärkt. Mit der Errichtung des neuen Rückhaltebeckens „Hummelbühel“ wird nun ein weiterer Schritt zum Schutz vor Starkwetterereignissen gesetzt. Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner: „Die globale Erwärmung und der Klimawandel erhöhen die Wahrscheinlichkeit für Extremwetter und Überschwemmungen und verursachen für die betroffenen Gemeinden und private Haushalte große Schäden. Maßnahmen für den Hochwasserschutz sind deshalb in sensiblen Gebieten ein Gebot der Stunde, um solche Schäden nachhaltig zu minimieren oder zu vermeiden und nicht zuletzt den Bürgerinnen und Bürgern soweit wie möglich Sicherheit zu geben.“

Die Gesamtbaukosten des Projektes, das die Errichtung von insgesamt fünf Anlagen zur Hochwasserfreistellung im Ortsteil St. Georgen umfasst, belaufen sich auf 720.000 Euro. Davon werden 47,9 Prozent vom Bund gefördert, 40 Prozent der Kosten kommen vom Land Burgenland, den Rest von 12,1 Prozent trägt die Stadtgemeinde Eisenstadt. Das Stauvolumen beträgt 18.800 Kubikmeter, die Dammhöhe 11,90 Meter. Das Rückhaltebecken soll bis Juli 2027 fertiggestellt sein.

Landesrat Heinrich Dorner erklärte im Zuge des Spatenstichs: „Das Thema Schäden durch Hochwasser und Starkregen nimmt immer mehr an Bedeutung zu, daher investiert das Land Burgenland sehr viel Geld in den Hochwasserschutz, damit die Bevölkerung bei unvorhersehbaren Unwetterkapriolen geschützt ist. Es ist gut investiertes Geld. Aktuell befinden sich 25 Projekte in den Bereichen Hochwasserschutz und Ökologisierung im Burgenland in der Umsetzung. Damit sollen die Siedlung und die Bevölkerung geschützt werden“, so der Landesrat.

Auch Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner nutzte die Gelegenheit des Spatenstiches, um auf die Wichtigkeit des Projektes für die Bevölkerung hinzuweisen: „Hochwasserschutz bedeutet, heute Verantwortung für morgen zu übernehmen. Der Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger hat dabei oberste Priorität. Mit vorausschauender Planung und der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten investieren wir nachhaltig in die Sicherheit, Lebensqualität und Zukunft unserer Stadt.“


Quelle: Land Burgenland



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