Österreich: Weinernte 2026 in der Steiermark - Gesunde Trauben und erfreuliche Erntemenge

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Weinernte 2026 in der Steiermark: Gesunde Trauben und erfreuliche Erntemenge
Foto: © Wein Steiermark, Lupi Spuma
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Weinherbst in der Steiermark
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Weinernte 2026 in der Steiermark: Frühe Lese, mediterrane Bedingungen und ein goldener Herbst prägen den Jahrgang 2026
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28 Sep 21:00 2026 von OTS Print This Article

Frühe Lese, mediterrane Bedingungen und ein goldener Herbst prägen den Jahrgang 2026

Die Weinernte 2026 zeigt sich in der Steiermark erfreulich: Die Trauben präsentieren sich gesund, aromatisch und von hoher Qualität. Gleichzeitig wird nach ersten Schätzungen eine Erntemenge auf dem Niveau einer Normalernte erwartet. Anders als in vielen anderen österreichischen Weinbaugebieten blieben größere trockenheitsbedingte Ausfälle in der Steiermark weitgehend aus.

Mediterrane Klimaeinflüsse prägten den Jahrgang 2026. Trockene Phasen und hohe Temperaturen beschleunigten die Reifeentwicklung, regionale Niederschläge sorgten recht-zeitig für Entspannung. Zur entscheidenden Reifephase stellte sich der für die steirische Weinstilistik wichtige Wechsel zwischen warmen Tagen und kühlen Nächten ein. Die sonnigen Herbsttage boten schließlich gute Voraussetzungen für die abschließende Reife und die Weinlese. Für die Weine zeichnet sich ein lebendiger, frischer und von Leichtigkeit geprägter Stil ab.

Noch nie hat die Weinlese in der Steiermark so früh begonnen wie heuer. Bereits Ende August wurden erste Trauben für die Sektproduktion geerntet, Anfang September startete die Hauptlese. Mitte September war sie bei vielen Betrieben bereits weit fortgeschritten oder abgeschlossen.

„Generell hat der Regen im Süden die Lage im Weinbau leicht entspannt. Wir rechnen kaum mit Ernteausfällen durch die heurige Trockenheit“, erklärt Martin Palz, Geschäftsführer der Wein Steiermark.

„Die sonnigen Tage und kühlen Nächte während der Hauptlese ermöglichten uns eine gut organisierte und weitgehend stressfreie Weinlese. Wir Winzer konnten uns über gesunde, aromaintensive Trauben mit sehr guten Zucker- und Säurewerten freuen“, so Stefan Potzinger, Obmann der Wein Steiermark.

Auch mengenmäßig fällt die Bilanz erfreulich aus: Nach 244.717 Hektolitern im Vorjahr wird 2026 erneut mit einer Erntemenge im Bereich einer Normalernte gerechnet – nach ersten Schätzungen sogar mit einer Steigerung gegenüber dem Fünfjahresschnitt.

Nach und nach kehrt bei vielen WinzerInnen nun etwas Ruhe ein – und der steirische Weinherbst lädt zu Buschenschankbesuchen und Weinfesten, bevor die Junkerpräsentation am 4. November in Graz den herbstlichen Höhepunkt bildet.

Die Wein Steiermark ist die Marketing- und Kommunikationsorganisation für den steirischen Wein und vertritt mehr als 500 Mitgliedsbetriebe.


Quelle: OTS



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