Salzburg: Verkehrssicherheitsschwerpunkte

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© Pressefoto Scharinger
29 Mär 15:40 2026 von Redaktion Salzburg Print This Article

Am 27. März um die Mittagszeit kontrollierte die Polizei auf der Wolfgangseestraße im Gemeindegebiet von Hof bei Salzburg einen Pkw und dessen Lenker. Der Alkotest mit dem 58-jährigen Niederösterreicher ergab einen Wert von 1,42 Promille. Die Polizisten nahmen ihm vor Ort den Führerschein ab und untersagten ihm die Weiterfahrt.

Am späten Abend des 27. März überprüfte die Polizei im Bereich des Südtirolerplatzes in Salzburg einen 44-jährigen Serben der angab, dass sein Pkw beschädigt worden wäre. Da der Mann Symptome einer Beeinträchtigung aufwies, führten die Polizisten einen Alkotest durch, der negativ verlief. Die folgende amtsärztliche Untersuchung bestätige schließlich eine Beeinträchtigung durch Suchtmittel und die Fahruntauglichkeit des 44-Jährigen. Die Polizisten nahmen ihm den Führerschein an Ort und Stelle ab sowie untersagten ihm die Weiterfahrt.

Im Zuge einer Verkehrsüberwachung stellte die Polizei am Nachmittag des 28. März im Gemeindegebiet von Golling einen Pkw fest, der bei der Ortseinfahrt Golling wendete und dabei eine Sperrlinie überfuhr. Der Alkotest mit 37-jährigen Tennengauer verlief mit 1,34 Promille positiv. Die Polzisten nahmen ihm den Führerschein vorläufig ab und untersagten ihm die Weiterfahrt.

In den frühen Morgenstunden des 28. März kontrollierte die Polizei in der Linzer Bundesstraße in der Stadt Salzburg einen Pkw, wobei der Alkotest mit dem 24-jährigen Salzburger einen Wert von 0,94 Promille ergab. Die Polizisten nahmen ihm vor Ort den Führerschein ab und untersagten ihm die Weiterfahrt.

Bei den technischen Kontrollen in der Nacht zum 29. März ergab die Kontrolle des Pkw eines 18-jährigen Halleiners, dass Umbauten an Rädern und Fahrwerk nicht genehmigt und eingetragen waren, weshalb er an die zuständigen Behörden angezeigt wurde.

In der Stadt Salzburg nahmen die Polizisten das Motorrad eines 27-jährigen Salzburgers wahr, bei welchem der Lenker immer wieder unbegründet den Motor aufheulen ließ und so ungebührlichen Lärm und Abgase verursachte. Die Polizisten nahmen dem Lenker nach seiner Überprüfung das Kennzeichen bis Montag früh ab, um die Fortsetzung dieses Verhaltens zu unterbinden.

Beim Pkw eines 22-jährigen Polen ergab die technische Kontrolle, dass die Reifen an der Hinterachse kein Profil aufwiesen und bereits das Gewebe sichtbar war. Die Polizisten nahmen die Kennzeichen vorläufig ab und hoben beim Lenker eine Sicherheitsleistung in der Höhe von 300 Euro ein.

Beim Pkw eines 23-jährigen Flachgauers stellten Polizisten und Techniker zahlreiche schwere Mängel, wie Ölaustritt, defekte Hitzeschutzbleche, Durchrostung des Einstieges und eine durchgerostete Auspuffanlage fest. Zudem war der Airbag ohne Funktion.

Bei dem Pkw eines 21-jährigen Salzburgers ergab die Überprüfung, dass die Reifenfreigängigkeit nicht gegeben war, zwei Stoßdämpfer funktionslos waren und das Fahrzeug zudem zu laut war. Die Kennzeichen wurden somit aufgrund von Gefahr in Verzug an Ort und Stelle abgenommen.
Polizisten nahmen beim Pkw eines 21-jährigen Kroaten die Kennzeichen ab, weil am Fahrzeug rote Blinker montiert waren, der Lenker immer wieder Fehlzündungen verursachte, die Reifenfreigängigkeit nicht gegeben war sowie Mängel an der Beleuchtungsanlage bestanden.

Ein 30-jährigen Kärntner musste in der Stadt Salzburg ebenso seine Fahrzeugkennzeichen abgeben, weil er den Motor seines Fahrzeuges im Betrieb immer wieder aufheulen ließ und zudem die Bremsleistung mangelhaft war. Letztlich wurden zehn schwere Mängel, wie beispielsweise gerissene Gummimanschetten und trocken gelaufene Lager, festgestellt.

Der in der Innsbrucker Bundesstraße kontrollierter Pkw eines 33-jährigen Flachgauers hatte alle Seitenscheiben getönt, um die Sicht in das Fahrzeug zu verhindern. Weil es sich dabei um einen schweren Mangel mit Gefahr im Verzug handelte, verhinderte der Lenker nur durch ein Entfernen der Verdunkelungsfolien an Ort und Stelle, dass die Kennzeichen seines Fahrzeuges abgenommen wurden. Wie dieser 33-jährige werden auch alle anderen Lenker und/oder Zulassungsbesitzer wegen der jeweiligen Übertretungen an die zuständigen Behörden zur Anzeige gebracht.

Einem 27-jährigen Salzburger nahmen Polizisten im Bereich Bergheim Lengfelden seinen Führerschein an Ort und Stelle ab, weil der Alkotest einen Wert von 1,08 Promille ergab. Die Weiterfahrt wurde ihm ebenso untersagt. Kurze Zeit später verlief der Suchtmittelschnelltest bei einem 30-jährigen Oberösterreicher im Gemeindegebiet von Bergheim auf Kokain und synthetische Suchtmittel positiv. Die amtsärztliche Untersuchung bestätigte seine Fahruntauglichkeit. Einen Führerschein besitzt der 30-Jährige keinen. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.

Insgesamt vollzogen die Einsatzkräfte zudem von Freitag bis Sonntag annähernd 300 Alkotests, erstatten nahezu 100 Anzeigen wegen diverser Übertretungen nach dem Verkehrsrecht an die jeweiligen Behörden und hoben 70 Organmandate ein. Für insgesamt 16 Fahrzeuge wurde eine technische Überprüfung bei der Prüfstelle der Salzburger Landesregierung veranlasst.


Quelle: LPD Salzburg



Redaktion Salzburg

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