Kärnten: Verdacht des Betruges sowie Verdacht der Amtsanmaßung

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Polizeiauto - Symbolbild
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07 Jul 18:06 2026 von Redaktion Salzburg Print This Article

Am 6. Juli 2026 um 10:30 Uhr erstattete ein 25-jähriger afghanischer Staatsbürger bei der Polizei Anzeige. Er gab an, mehr als 1.000 Euro an angeblichen Bearbeitungskosten für die Ausstellung eines österreichischen Staatsbürgerschaftsnachweises an das Land Kärnten überwiesen zu haben. Den Staatsbürgerschaftsnachweis habe er jedoch bis dato nicht erhalten.
Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 25-Jährige den genannten Geldbetrag auf das Konto seiner Freundin überwiesen hatte. Diese hatte ihm zugesichert, das Geld an die zuständige Behörde weiterzuleiten.
Weiters ergaben die Ermittlungen, dass sich die 21-jährige Slowenin unter Verwendung einer gefälschten E-Mail-Adresse als Bedienstete des Landes Kärnten ausgab und ihrem Freund mehrere E-Mails hinsichtlich des angeblichen Verfahrens zur Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft übermittelte.

Im Rahmen ihrer Einvernahme gab die Frau an, ihr Freund sei aufgrund des Nichterhalts der Staatsbürgerschaft sehr niedergeschlagen gewesen. Aus diesem Grund habe sie ihm lediglich vorspielen wollen, dass die Verleihung der Staatsbürgerschaft bevorstehe.


Quelle: LPD Kärnten



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