Tirol: Umweltschutz am Stundenplan

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Tirol

08 Feb 20:00 2026 von Redaktion International Print This Article

Wissensvermittlung rund um das Thema Abfalltrennung und Ressourcenschonung

  • Umwelt Verein Tirol wird für Bildungsprogramm an Schulen mit 90.000 Euro im Jahr 2026 gefördert
  • In den letzten zwei Jahren rund 20.000 Personen erreicht

Wie viel Wasser, Energie und andere Rohstoffe sind nötig, um ein Smartphone herzustellen? Was passiert mit unserem Müll, nachdem er vor der Haustüre abgeholt wurde? Und wie können wir alle im Alltag einen Beitrag leisten, um Ressourcen zu schonen und wertvolle Materialen wiederverwendbar zu machen? Fragen wie diese werden in Tiroler Schulen in Unterrichtseinheiten vom Umwelt Verein Tirol beantwortet. Dieser führt seit 13 Jahren das „Umweltbildungsprogramm“ im Auftrag des Landes Tirol durch und erhält dafür für 2026 eine Förderung von 90.000 Euro. „Was man als Kind lernt, das ist auch im späteren Leben oft selbstverständlich. Die Unterrichtseinheiten und Workshops für Schulkinder sind daher ein wichtiger Faktor, um mehr Bewusstsein für den sorgsamen Umgang mit Ressourcen zu schaffen und das Verständnis dafür zu fördern, dass unser tägliches Handeln einen großen Unterschied machen kann“, ist Umweltschutzlandesrat René Zumtobel überzeugt.

„Wir begleiten Tirols Kinder teilweise über die gesamte Schullaufbahn mit jährlichen Workshops und können ihnen so im Laufe der Jahre umfangreiches Umweltwissen vermitteln. Unser Programm wird laufend an aktuelle Gegebenheiten angepasst – aktuell beispielsweise das noch recht neue gemeinsame Sammelsystem von Kunststoff- und Metallverpackungen, das Einwegpfand und die steigende Zahl an Akkus und Batterien in unserem täglichen Leben“, betont Projektleiterin Gabi Baumann-Hecher vom Umwelt Verein Tirol. Mit der Jahresförderung kann der Umwelt Verein Tirol heuer wieder rund 1.300 Unterrichtseinheiten und zusätzlich 100 Workshops für Erwachsene abhalten. Erst letztes Jahr wurde das Angebot ausgebaut – im Schuljahr 2024/2025 wurden rund 20.000 Personen erreicht.

Interessierte Bildungseinrichtungen können sich an den Umwelt Verein Tirol wenden.


Quelle: Land Tirol



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