Wien: Teuerung - So können Tierhalter*innen ihre Vierbeiner bei steigenden Kosten weiterhin gut versorgen

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Wien

14 Mai 05:00 2026 von Redaktion Salzburg Print This Article

Tierschutzombudsstelle Wien: Spartipps für Hund, Katze und Co.

Teuerungen im Haushalt betreffen auch Ausgaben für Hund, Katze, Meerschweinchen und Co.. Damit Heimtierhalter*innen ihre Vierbeiner weiterhin optimal versorgen können, hat die Tierschutzombudsstelle Wien (TOW) konkrete Spartipps für den Alltag mit Tier zusammengestellt. Das größte Einsparpotenzial gibt es in den Bereichen Futter und Pflege. Kurzfristig können z.B. jede Woche einige Euro durch Umstellungen beim Füttern beiseitegelegt werden. Bei Hunden und Katzen lohnt sich auch der Griff zum größeren Gebinde: Die Recherche der TOW hat gezeigt, dass ein Kilo handelsübliches Nassfutter für Katzen um mehr als die Hälfte weniger kostet, wenn es in der großen Dose statt in kleinen Menüschalen gekauft wird.

Die Spartipps sind auf www.tieranwalt.at, der Website der Tierschutzombudsstelle Wien, abrufbar. Eingeteilt in die Kategorien Futter & Ernährung, Gesundheit & Pflege, Haltung & Zubehör sowie Vorsorge & Versicherung bekommen Tierhalter*innen neben den konkreten Tipps wichtige Hinweise und Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die Umsetzung. „Jegliche Änderung für das Tier muss auf schonende Weise erfolgen, damit die gut gemeinten Ratschläge nicht zu Lasten der Vierbeiner gehen, sondern den gewünschten Effekt haben“, so Tierschutzombudsfrau Eva Persy. „Wir unterstützen die Tierhalter*innen dabei und sagen ganz genau, auf was zu achten ist.“ Auch konkrete Anlaufstellen für den Akutfall, wenn die (tierärztliche) Versorgung des Vierbeiners von den Halter*innen selbst aufgrund ihrer aktuellen Lebenssituation nicht gewährleistet werden kann, sind aufgelistet.

Durch Prävention profitieren Tier und Haushaltsbudget

Eine langfristige Ersparnis im dreistelligen Bereich kann durch eine einfache Pflege-Routine erzielt werden. „Ob es die Kontrolle von Pfoten und Körper nach dem Gassigang, die wöchentliche Reinigung von Ohren und Zähnen oder das Kürzen der Krallen ist: Es gibt viele vorbeugende Pflegemaßnahmen, die Tierhalter*innen daheim selbst durchführen können und mit denen im besten Fall Folgeerkrankungen und dann notwendige kostspielige tierärztliche Behandlungen vermieden werden können“, sagt Persy. Auf www.tieranwalt.at finden Sie die Anleitungen für die Hunde- und Katzenpflege. Wichtig: Es handelt sich hierbei um präventive Maßnahmen, nicht um Behandlungstipps für den Ernstfall. „Wenn das Tier krank ist, dann muss man natürlich umgehend zum Tierarzt bzw. zur Tierärztin gehen“, betont Persy.

Aussetzen des Tieres ist keine Lösung

„Unsere Tipps sollen die vielen Möglichkeiten aufzeigen, die es gibt, um sich als Tierhalter*in in herausfordernden Situationen selbst zu helfen bzw. helfen zu lassen“, sagt Persy. Absolut abzulehnen und strafbar ist das Aussetzen von Tieren, das niemals und unter keinen Umständen eine Lösung sein kann.

Hier geht es zum Schwerpunkt Teuerung: Spartipps für Tierhalter*innen der Tierschutzombudsstelle Wien.


Quelle: Stadt Wien



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