Burgenland: Start für den Sicherheitsausbau der S 31 Burgenland Schnellstraße Süd
Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland – LMS
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LR Dorner: „Bedeutender Schritt für mehr Verkehrssicherheit“ – Verbreiterung ermöglicht bauliche Mitteltrennung; Investition von mehr als 72 Millionen Euro
Mit einem offiziellen Spatenstich in Neutal von Verkehrslandesrat Heinrich Dorner, ASFINAG-Vorstand Hartwig Hufnagl wie auch den ASFINAG-Geschäftsführern Andreas Fromm und Alexander Walcher wurde der Sicherheitsausbau des südlichen Abschnitts der S 31 Burgenland Schnellstraße gestartet. „Mit dem weiteren Sicherheitsausbau der S 31 Burgenland Schnellstraße bis Oberpullendorf Süd wird der nächste bedeutende Schritt für mehr Verkehrssicherheit gesetzt. Bereits die erste Phase des Sicherheitsausbaus zwischen Mattersburg und Weppersdorf/Markt St. Martin mit der Errichtung einer baulichen Mitteltrennung hat diese Strecke um ein Vielfaches sicherer gemacht und menschliches Leid deutlich reduziert. Frontalkollisionen mit tödlichen Folgen gehören seitdem der Vergangenheit an. Nun wird auch auf dem südlichen Abschnitt mit der Errichtung einer Mitteltrennung und zusätzlichen Modernisierungsmaßnahmen die Sicherheit stark erhöht – ein guter Tag für unsere Pendlerinnen und Pendler“, sagte Verkehrslandesrat Heinrich Dorner. Die erste Maßnahme ist die Verbreiterung der Richtungsfahrbahn Oberpullendorf: Im Sommer 2026 beginnen die Arbeiten für die Sanierung beider Fahrbahnen und die Errichtung der Mitteltrennung. Während der Arbeiten bleibt in jede Richtung eine Fahrspur aufrecht. Die Fertigstellung ist für Mai 2028 geplant, die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 72 Millionen Euro.
ASFINAG-Vorstand Hufnagl betonte: „Der Sicherheitsausbau der S 31 ist für uns ein zentrales Anliegen, immerhin geht es hier um Menschenleben. Die bauliche Mitteltrennung wird das Risiko von Frontalzusammenstößen erheblich reduzieren und somit einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten. Die S 31 wird zu einer modernen, sicheren und verlässlichen Verkehrsader für das Burgenland. Wir investieren rund 72 Millionen Euro und garantieren eine möglichst rasche Umsetzung dieses Projektes.“
Der Ausbau umfasst die Errichtung einer neuen baulichen Mitteltrennung und die Fahrbahnsanierung im Bereich zwischen Weppersdorf / St. Martin und Oberpullendorf Süd. Zudem werden sechs bestehende Brücken verbreitert, eine Brücke wird abgerissen und komplett neu gebaut, weitere 20 Brücken (davon drei Grünbrücken für Wildtiere) werden saniert. Im Sinne der Ressourcenschonung werden die anfallenden Materialien, sofern möglich, direkt an der Baustelle verwertet. Materialien, die vor Ort nicht wiederverwendet werden können, werden abtransportiert und an anderen Baustellen in den Recyclingkreislauf gebracht. Die Recyclingquote für Asphalt, Beton und Stahlleitschienen liegt bei rund 75 Prozent.
Quelle: Land Burgenland
