Salzburg: Slavi-Soucek-Stipendium für Csaba Fürjesi

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Der im Tennengau lebende Druckgrafiker Csaba Fürjesi erhält das Slavi-Soucek-Stipendium 2020.
Foto: privat
04 Aug 21:00 2020 von Redaktion Salzburg Print This Article

4.000 Euro und zweimonatiger Arbeitsaufenthalt in Paris für Salzburger Künstler

(LK) Der in Oberalm lebende Künstler Csaba Fürjesi erhält heuer das begehrte Slavi-Soucek-Stipendium. Der nach dem österreichischen Maler und Grafiker benannte Preis wird seit 2014 vom Land Salzburg vergeben. „Ich kenne das sehr vielseitige druckgrafische Werk Csaba Fürjesis und freue mich sehr über die Juryentscheidung“, hebt Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn anerkennend hervor.

Alle drei Jahre können sich Salzburger Künstlerinnen und Künstler für das „Slavi-Soucek-Stipendium Paris“ bewerben. Eine fachkundige Jury vergibt neben einer Unterstützung von 4.000 Euro ebenso einen zweimonatigen Arbeitsaufenthalt in Paris in der Cité des Arts. „Ich bin überzeugt, dass Stipendien wichtige Voraussetzungen für Künstler und Künstlerinnen schaffen können, um konzentriert an neuen Ideen arbeiten zu können. Die Kombination von Geld und Auslandsaufenthalt ist eine zusätzliche Besonderheit des Slavi-Soucek-Stipendiums“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn.

Einigkeit in der Jury

Die Jury-Entscheidung fiel einstimmig. „Seine Werke zeichnen sich durch Qualität sowohl in ihrer künstlerischen als auch in ihrer technischen Anwendung aus. Die Bereitschaft zum Austausch zwischen der heimischen und internationalen Druckgrafik-Szene ist vorbildhaft“, meint die Jury bestehend aus Helga Besl (Tennengauer Kunstkreis), Bernhard Lochmann (Soucek-Preisträger und Mitarbeiter Grafische Werkstatt im Traklhaus) und Michael Wegerer (Künstler) über den Preisträger.

Vorfreude auf Paris

Der in Ungarn geborene Fürjesi kann sich nun auf interessante Wochen in Paris vorbereiten. „Mit dem Stipendium kann ich mein Wissen im grafischen Bereich Siebdruck vertiefen und habe die Möglichkeit, neue Impulse und Erfahrungen zu sammeln“ betont der Ausgezeichnete.


Quelle: Land Salzburg



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