Salzburg: Salzburg wird zum Zentrum der elektronischen Drohnenabwehr

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Foto: Land Salzburg/Franz Neumayr
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Landeshauptfrau Karoline Edtstadler und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner im Gespräch mit Roman Hofer (Kommandant Luftraumüberwachung Bundesheer) und Wolfgang Prieler (Luftstreitkräfte Bundesheer).
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20 Feb 18:00 2026 von Redaktion Salzburg Print This Article

Aufbauplan des Bundesheeres wertet Standort auf / Modernisierung der bodengebundenen Luftverteidigung

(HP) Mit dem Modernisierung des Bundesheeres im Rahmen des Aufbauplans 2032 + wird Salzburg als militärischer Standort stark aufgewertet. Die Schwarzenbergkaserne wird zum Zentrum der elektronischen Drohnenabwehr, die weiter verbessert wird und soll auch ein wichtiger Standort für „Skyshield“ werden.

Die Fähigkeiten von den „ELDRO“, der elektronischen Drohnenabwehr wurden heute Freitag, den 20. Februar bei einer Vorführung in der Schwarzenbergkaserne in Wals-Siezenheim präsentiert. Das System besitzt die Fähigkeit, Drohnen aller Größenkategorien abwehren zu können, was bei der Vorführung eindrucksvoll demonstriert wurde.

Edtstadler: „Salzburg ist Herz und Hirn der Luftstreitkräfte“

Landeshauptfrau Karoline Edtstadler betonte heute in der Schwarzenbergkaserne: „Sicherheit geht uns alle an. Ich bekenne mich dazu, das Bundesheer modern auszurüsten und den Wehrdienst zu verlängern, um den neuen Herausforderungen und Bedrohungen angemessen zu begegnen. Dabei ist Salzburg das Herz und Hirn der Österreichischen Luftstreitkräfte. Schon heute laufen alle Informationen in der Einsatzzentrale in St. Johann zusammen, um die Luftraumüberwachung sicher zu stellen. Zukünftig wird Salzburg als neues Zentrum der elektronischen Drohnenabwehr eine weitere Schlüsselrolle in der modernen und zeitgemäßen Aufstellung des Bundesheeres zukommen."

Tanner: „Wichtiger Standort für Skyshield.“

Der Aufbauplan „ÖBH 2032+“ des Bundesheeres wird weiter umgesetzt, mit viele Vorteilen für Salzburg. „Nach den Beschaffungen im Bereich der Luftfahrzeuge steht nun die bodengebundene Luftverteidigung im Zentrum. Mittelfristig wird der Verband „Luftraumüberwachung“ sich zum Verband „Luftverteidigung“ weiterentwickeln. Und hier spielt der Standort Salzburg eine wichtige Rolle und wird auch künftig ein militärisch wichtiger Standort werden – denn Salzburg wird zum Zentrum der elektronischen Drohnenabwehr und ein wichtiger Standort für Skyshield“, erläuterte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner im Rahmen der Pressekonferenz.

Drohnenabwehr wird erweitert

Die Fähigkeiten der in Salzburg stationierten Drohnenabwehr werden erweitert: Als erster Schritt wird die Nutzungsdauer der 35 Millimeter Fliegerabwehrkanone verlängert. Die vorhandenen Systeme werden sich dadurch zu einem der modernsten kanonenbasierten Drohnen- beziehungsweise Flugabwehrabwehrsysteme weltweit entwickeln. Dieses Vorhaben soll mit dem 1.Quartal 2028 abgeschlossen sein. Die geplante Beschaffung des Systems „Skyranger“, das Munition bis zu einer Reichweite von 2,5 Kilometer verschießt und zusätzlich mit der Fliegerabwehrlenkwaffe MISTRAL3 ausgerüstet ist wird sich auf Salzburg mit drei Feuereinheiten für eine gut funktionierende Drohnenabwehr auswirken.

Aufwertung für Standort Salzburg

Die Salzburger Schwarzenberg-Kaserne erfährt künftig im Bereich Luftraum eine deutliche Aufwertung. An diesem Standort werden Systeme mit Lenkwaffen mit einer Reichweite von bis zu 15 Kilometern, aber auch bis zu 50 Kilometern stationiert, um den Standort für „Skyshield“ zu etablieren. Im Aufbauplan sind für die Beschaffung dieser beiden Systeme 2,5 Milliarden Euro vorgesehen. Einsatzbereit sollen die Systeme 2032 sein. Zudem wird die die Luftraumüberwachung wird mit neuen Radarsystemen modernisiert, die Beschaffung steht kurz vor dem Abschluss.


Quelle: Land Salzburg



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