Salzburgs Initiative „Skifahren lernen in drei Tagen“ kommt auch in Ostösterreich gut an

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Salzburg

31 Mär 03:00 2026 von Redaktion International Print This Article

Fast 14.000 Jugendliche - darunter rund 3.500 Ski-Anfänger / Investition in den Skinachwuchs

(LK) Das „Netzwerk Winter“ zog heute bei einer Pressekonferenz Bilanz – und die ist sehr positiv. Die Kinder und Jugendlichen für den Skisport zu begeistern, löst jedes Jahr den sprichwörtlichen Schneeballeffekt aus. „In diesem Winter wurde es in einem Pilotprojekt auch Schülerinnen und Schüler aus Wien, Niederösterreich und Burgenland ermöglicht, in drei Tagen Skifahren zu lernen. Diese Begeisterung hat im wahrsten Sinne des Wortes Zukunft“, so Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll.

Am Montag informierten neben Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll und Franz Schenner die Partner Erich Egger (Vorstand der Schmittenhöhebahn AG und Seilbahnsprecher), Heinz Konrad (Generaldirektor des Raiffeisenverbandes), Wolfgang Mayrhofer (Atomic Group und Sprecher der Österreichischen Skiindustrie) und Gerhard Sint (Präsident des Salzburger Berufsskilehrerverbandes) über die erfolgreiche bisherige Wintersaison.

Das „Netzwerk Winter“ ermöglicht mit dem Land Salzburg und den Partnern Schülerinnen und Schülern, die an Wintersportwochen in Salzburg teilnehmen, kostenlos in den Skischulen das Skifahren zu lernen – in nur drei Tagen. Das auf die Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland auszuweiten war in Hinblick auf künftige Gäste ein großer Erfolg. Fast 14.000 Jugendliche - darunter rund 3.500 Ski-Anfänger - konnten so für den Wintersport begeistert werden“, fassen Stefan Schnöll und der Leiter des „Netzwerk Winter“, Franz Schenner, zusammen.

Lernen von den Profis

Dass die Skischulen ihre Profis zur Verfügung stellen, entlastet die Lehrkräfte und ermöglicht große Fortschritte beim Skikönnen der Teilnehmer aus den 6. und 7. Schulstufen. So wurden 222 Schulen von rund 425 Skilehrerinnen und Skilehrern betreut.

Touristisch lässt Salzburg nicht locker

Zwar ist das Skifahren nach wie vor ein wichtiger „Gästebringer“ im Winter und die bisherige Saison lief hervorragend mit mehr als 12,3 Millionen Nächtigungen von November bis Februar und einem Plus von 6,7 Prozent. Doch Salzburg will sich nicht auf diesen Erfolgen ausruhen. „Ich sehe die Aktionen wie jene von ,Netzwerk Winter‘ für die Kinder und Jugendlichen als wesentlichen Faktor der Gästebindung – für alle Saisonen. Die Begeisterung fürs Skifahren wird in den Familien der wichtigen Herkunftsmärkte im Osten Österreichs weitergegeben und vielleicht sieht der eine oder andere, dass es bei uns auch im Sommer ein riesiges Sportangebot gibt. Darum ist der Tourismusförderungsfonds hier auch aus Überzeugung Unterstützer“, unterstreicht Stefan Schnöll.

70 Euro pro Skianfänger

Die Aktion „Skifahren lernen in drei Tagen“ hat laut Franz Schenner rund 70 Euro pro Teilnehmer, also rund 250.000 gekostet. „Eine nachhaltige und wirkungsvolle Investition in den Skinachwuchs, der wesentlich für die Zukunft des Wintersports in Österreich ist“, betont Schenner.

Mehr zum „Netzwerk Winter“

„Netzwerk Winter“ sieht sich als branchenübergreifende Ideenwerkstatt und Impulsgeber für nachhaltige Tourismusstrategien. Am Montag informierten neben Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll und Franz Schenner die Partner Erich Egger (Vorstand der Schmittenhöhebahn AG und Seilbahnsprecher), Heinz Konrad (Generaldirektor des Raiffeisenverbandes), Wolfgang Mayrhofer (Atomic Group und Sprecher der Österreichischen Skiindustrie) und Gerhard Sint (Präsident des Salzburger Berufsskilehrerverbandes) über die erfolgreiche bisherige Wintersaison.

Redaktion: Landes-Medienzentrum / LK_260330_70 (mel/bk)


Quelle: Land Salzburg



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