Personensuche: Große nächtliche Suchaktion nach abgängigem Jäger in Fornach

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Personensuche: Große nächtliche Suchaktion nach abgängigem Jäger in Fornach
Foto: laumat/Matthias Lauber
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Dieses Team der Österreichischen Rettungshundebrigade entdeckte den Abgängigen beim Sucheinsatz.
Foto: Österreichische Rettungshundebrigade - Landesgruppe Oberösterreich
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Foto: Österreichische Rettungshundebrigade - Landesgruppe Oberösterreich
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11 Sep 20:00 2026 von Lauber Matthias Print This Article

FORNACH. In Fornach (Bezirk Vöcklabruck) ist es in der Nacht auf Freitag zu einer großen Suchaktion nach einem abgängigen Jäger gekommen.

Ein etwa 70-jähriger Jäger mit seinem Dackel war offenbar im Zuge der Jagdausübung mit mehreren anderen Jägern unterwegs. Nach einer Nachsuche nach einem verletzten Wild fehlte vom betroffenen Jäger offenbar jede Spur, die Jagdkollegen schlugen daraufhin Alarm. Mehrere Feuerwehren, Such- und Rettungshunde sowie die Polizei standen im Einsatz und durchkämmten das Suchgebiet nach der abgängigen Person. Drohnen der Feuerwehr sowie des Roten Kreuzes wurden ebenso angefordert und kamen zum Einsatz.
Der Gesuchte hat, wie sich dann in der Früh herausstellte, offenbar nachts die Orientierung verloren, legte dann eine Rast ein und ging in der Früh dann weiter. Nachdem sieben Feuerwehren und zahlreiche Such- und Rettungshundeteams sowie mehrere Drohnenteams nach ihm gesucht hatten - wurde er dann etwas durchnässt, aber weitgehend wohlauf von einem Rettungshundeteam gefunden und zurück auf den Weg gebracht.

"Am 11. September 2026 gegen 00:10 Uhr wurde die Polizei über einen seit etwa drei Stunden abgängigen 73-jährigen Jäger in Fornach, Bereich "Kreuzbauernmoor", informiert. Daraufhin wurde nahezu das gesamte Waldgebiet "Kreuzbauernmoor" mittels Drohne, Mantrailer- und Flächenhunde abgesucht und es wurde eine Suchkette durch die Feuerwehr, der Rettung und der Österreichischen Rettungshundebrigade gebildet. Ein Hundeführer der Österreichischen Rettungshundebrigade konnte schließlich den vermissten Jäger, wohlauf jedoch völlig durchnässt, auffinden. Der 73-Jährige wurde nach erfolgter Untersuchung des Rettungsdienstes von Angehörigen nach Hause gebracht. Insgesamt standen 177 Personen, zehn Hunde und fünf Drohnen im Einsatz."
Polizei Oberösterreich, Presseaussendung

"Gegen 07:30 Uhr wurde die Suche mit den neu eingetroffenen Kräften nochmals intensiviert. Dabei wurden weitere, bislang noch nicht abgesuchte Gebiete in die Suche aufgenommen und den Einsatzkräften neu zugeteilt. Insgesamt fünf Rettungshunde machten sich dabei auf den Weg und starteten die Suche in dem zugewiesenen Gebiet. Nach mehreren hundert Metern nahmen ein Suchteam plötzlich die Worte "Hallo, ist da jemand?" wahr. Sofort folgten sie der Stimme, und tatsächlich kam ihnen der vermisste 73-Jährige zu Fuß entgegen. Der Mann war durchnässt, nachdem er mehrere Stunden bei Regen im Wald unterwegs gewesen war. Er wurde von unseren Einsatzkräften sicher aus dem Gelände begleitet und anschließend zur weiteren Versorgung an die Sanitäter des Roten Kreuzes übergeben."
Österreichische Rettungshundebrigade Landesgruppe Oberösterreich, via Facebook

"Die Feuerwehr wurde um 01:06 Uhr zu einer groß angelegten Suchaktion alarmiert. Ein Jäger war seit dem Vorabend abgängig. Bei seinem Aufenthalt im Wald hatte er auch seinen Hund bei sich. (...) Zusätzlich standen die Suchhundestaffeln des Roten Kreuzes und der Österreichischen Suchhundebrigade sowie die Drohnen-Einheit des Roten Kreuzes und weitere Drohnen im Einsatz. Da die ersten Suchmaßnahmen mit den Suchhunden zunächst erfolglos verliefen, wurde die Suche im weiteren Verlauf ausgeweitet. Um 05:55 Uhr wurde Alarmstufe 2 ausgelöst. Daraufhin wurden zusätzliche Feuerwehren alarmiert. Die Suche gestaltete sich aufgrund der örtlichen Gegebenheiten äußerst schwierig. Das weitläufige Einsatzgebiet bestand aus einem dichten, teilweise moorigen Waldgebiet. Nachdem die ersten Suchmaßnahmen nicht zum Erfolg führten, bildeten die Feuerwehren mehrere Suchketten, um das Gelände systematisch abzusuchen. Auch der Einsatz der Drohnen stellte die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen. Durch die dichte Vegetation war die Sicht aus der Luft stark eingeschränkt. Selbst mit den eingesetzten Wärmebildkameras konnte aufgrund der schwierigen Geländeverhältnisse nur sehr wenig erkannt werden. Nach mehreren Stunden intensiver Suche konnte schließlich gegen 07:44 Uhr der entscheidende Erfolg erzielt werden. Die eingesetzten Suchhunde konnten den abgängigen Jäger aufspüren. Auch sein Hund konnte im Zuge der Suchaktion gefunden werden. Dem Jäger geht es gut. Damit konnte die umfangreiche Suchaktion nach mehreren Stunden erfolgreich beendet werden."
Abschnittsfeuerwehrkommando Frankenmarkt, Presseaussendung

Quelle: www.laumat.at



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