Niederösterreich: Niederösterreich startet in die Radsaison 2024: Neue Angebote und Initiativen für aktive Mobilität

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Niederösterreich

22 Mär 06:00 2024 von Redaktion Salzburg Print This Article

LH-Stv. Landbauer: Wir machen Lust aufs Gehen und Radfahren im Alltag

Der Frühling ist da und damit startet auch die Radsaison 2024. Die länger werdenden Tage und die angenehmeren Temperaturen machen Lust und Laune auf mehr Bewegung im Freien. Viele Bürgerinnen und Bürger tauschen jetzt ihre Winterstiefel gegen Fahrräder – kurz gesagt, die aktive Mobilität durch Radfahren oder zu Fuß gehen, rückt wieder verstärkt in den Fokus unseres täglichen Lebens.

In den vergangenen Jahren hat sich das nextbike-Leihrad-Angebot zu einer festen Größe in der niederösterreichischen Mobilitätslandschaft entwickelt. Eine beeindruckende Steigerung von 180 Prozent bei den Ausleihen in den ersten beiden Monaten des Jahres 2024 im Vergleich zum Vorjahr verdeutlicht die wachsende Akzeptanz dieses Mobilitätsangebots. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, wurde das Angebot für diese Saison bereits um 100 Räder in der Landeshauptstadt erweitert, sodass nun insgesamt über 1.100 Räder in ganz Niederösterreich zur Verfügung stehen. Zudem wird im Rahmen des Tangente Festivals für Gegenwartskultur vom 30. April bis zum 6. Oktober 2024 ein erhöhtes nextbike-Angebot in der Landeshauptstadt angeboten. „Diese Zahlen unterstreichen nicht nur den erfolgreichen Einsatz der nextbikes, sondern auch die wachsende Bedeutung und Akzeptanz dieses flexiblen und niederschwelligen Mobilitätsangebotes in Niederösterreich. Eine Entwicklung, die nicht nur mich als LH-Stellvertreter zufriedenstellt, sondern auch die Begeisterung der Nutzer widerspiegelt“, informiert Landbauer. „Auch für das Jahr 2024 sind zahlreiche Initiativen geplant, um die Niederösterreicher bei der aktiven Mobilität zu fördern und zu unterstützen. Vor allem wollen wir für Sicherheit auf der Straße, am Schulweg und am Geh- und Radweg sorgen“, unterstreicht Landbauer

Die Geschäftsführerin von Radland Niederösterreich – Betreiberin des Leihfahrrad – Systems in Niederösterreich - Susanna Hauptmann, freut sich über den stetigen Ausbau und steigende Nutzung der nextbike-Räder: „Wir sind im stetigen Austausch mit interessierten Gemeinden und Betrieben, und arbeiten daran, das nextbike Angebot dieses Jahr weiter zu verbessern.“ Die bereits in St. Pölten und Wiener Neustadt verfügbaren nextbike-Transporträder erfreuen sich großer Beliebtheit. Aufgrund des positiven Feedbacks wird das Angebot nun um ein neues nextbike-E-Lastenrad in Wiener Neustadt erweitert. „Anders als herkömmliche nextbikes sind die Transporträder so gestaltet, dass sie eine feste Station haben, an der sie ‚zu Hause‘ sind“, erklärt Hauptmann.

Neben dem Fahrrad erfreuen sich auch Leih-E-Scooter steigender Beliebtheit. Ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Gänserndorf und Kirchberg am Wagram sowie TIER Mobility und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) liefert wertvolle Erkenntnisse für den Betrieb und Einsatz von E-Scootern. In den ersten Monaten der einjährigen Testphase wurden über 10.000 Fahrten von rund 1.300 Personen verzeichnet. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass ein stationsbasierte Leih-E-Scooter-System erfolgreich ist, solange klare Regeln und Hinweise vorhanden sind. Zum Abschluss des Pilotprojekts im Herbst dieses Jahres werden die Projektergebnisse zusammengefasst und ein Leitfaden erstellt, der Gemeinden Unterstützung bei rechtlichen, standortbezogenen und sicherheitsrelevanten Aspekten von Leih-E-Scootern bietet.

Gleichzeitig setzt Niederösterreich auf das Angebot von Radfahrkursen und Mitmach-Aktionen für Kinder und Jugendliche, um das Bewusstsein für sicheres Radfahren und einen gesunden Lebensstil von Kindesbeinen an zu stärken. Durch das breite Angebot für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren leistet das Land Niederösterreich und Radland einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Radfahrens und der Sicherheit im Verkehr für die kommende Generation. „Im Jahr 2023 haben etwa 12.300 Schulkinder an von Radland finanzierten Schulaktionen teilgenommen, und für das Jahr 2024 erhöhen wir das Budget, um diese Angebote weiter auszubauen“, verdeutlicht Landbauer die Bedeutung dieser Maßnahme.

Auch Gemeinden spielen heuer wieder eine entscheidende Rolle bei der Förderung aktiver Mobilität. Im Jahr 2024 stehen zahlreiche spannende Veranstaltungen bevor, bei denen sich die Gemeinden präsentieren können. Einer der Höhepunkte ist der Radland-Preis, der innovative Projekte zur Förderung aktiver Mobilität auszeichnet. Die Gewinner werden am 12. Juni in Schweiggers bekannt gegeben. Die Einreichphase läuft bereits. Des Weiteren findet dieses Jahr zum zweiten Mal die Radhauptstadt-Zertifizierung statt, um die Radfreundlichkeit von Städten und Gemeinden zu bewerten.

Vorher steht jedoch der Österreichische Radgipfel in Niederösterreich am Programm, der vom 16. bis 17. April in Wiener Neustadt stattfindet. Dies ist die größte Fachveranstaltung zum Thema Alltagsradfahren in Österreich, welche heuer das Land Niederösterreich gemeinsam mit dem Bund und der Stadt Wiener Neustadt, ausrichtet.

Die Kilometer-Sammelaktion „Niederösterreich radelt" feiert 2024 bereits ihr sechstes Jahr und motiviert zahlreiche Landsleute dazu, für ihre Gemeinde, ihren Verein oder ihren Arbeitgeber Radkilometer zu sammeln. Jeder Kilometer zählt für Gesundheit und Wohlbefinden! Das ganze Jahr über bietet "Niederösterreich radelt" spannende Aktionen und Gewinnmöglichkeiten. Von #anradeln im Frühling bis zum "Winterradeln" im Winter ist für jeden etwas dabei. „Besonders erfreulich sind die Zahlen aus dem letzten Winter: 1.340 Personen haben am ‚Winterradeln‘ teilgenommen – eine Steigerung von 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr“, erklärt Hauptmann abschließend. Eine besondere Neuerung ist die neue App „Österreich radelt". Mit ihrem modernen Design und benutzerfreundlichen Interface macht sie es noch einfacher, getätigte Radfahrten zu dokumentieren. Nutzer der alten „Niederösterreich radelt-App" werden gebeten, auf die neue Österreich radelt App umzusteigen.


Quelle: Land Niederösterreich



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