Fünf Feuerwehren bei Dachstuhlbrand bei einem Doppelhaus in Wels-Innenstadt im Einsatz

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Fünf Feuerwehren bei Dachstuhlbrand bei einem Doppelhaus in Wels-Innenstadt im Einsatz
Foto: laumat/Matthias Lauber
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18 Apr 06:15 2026 von Lauber Matthias Print This Article

WELS. Fünf Feuerwehren, Rettung, Polizei und ÖBB standen Samstagfrüh bei einem Brand des Dachstuhls bei einem Doppelhaus in Wels-Innenstadt im Einsatz. Die Feuerwehr wurde in den frühen Samstagmorgenstunden zu einem Gebäudebrand in den Stadtteil Innenstadt - nahe der Welser Hauptfeuerwache - alarmiert. Dort stand der Dachstuhl eines Doppelhauses in Flammen. Die Feuerwehr forderte weitere Kräfte nach, sodass letztlich fünf umliegende Feuerwehren im Einsatz standen. Der Löscheinsatz gestaltete sich schwierig, da weite Teile des Daches geöffnet werden mussten, dazu kamen mehrere Hubrettungsgeräte zum Einsatz. Auch von Innen wurde der Brand bekämpft. Mehrere Löschwasserzubringerleitungen wurden errichtet. Dafür musste dann auch die Almtalbahn gesperrt werden, da eine Leitung über die Bahngleise gelegt werden musste. Nachdem die Glutnester im Dachstuhl erfolgreich lokalisiert wurden, konnte "Brand aus" gegeben werden. Eine Person wurde leicht verletzt. Die B1 Wiener Straße, Salzburger Straße, war im Bereich der Einsatzstelle für mehrere Stunden zwischen Charwatstraße und Vogelweiderstraße beziehungsweise Doktor-Koss-Straße gesperrt. Die Almtalbahn war für etwa knapp eine Stunde unterbrochen. Die ersten Züge am Morgen waren von der Sperre betroffen, sie konnten dann aber die Einsatzstelle passieren, es kam allerdings zu Verspätungen. "In den frühen Morgenstunden wurde die Feuerwehr über Notruf 122 zu einem Gebäudebrand in unmittelbarer Nähe der Hauptfeuerwache gerufen. Der vorgefundene Brand eines Anbaus entwickelte sich zum Dachstuhlbrand und erforderte mehrere Feuerwehren und die teilweise Sperre der Almtalbahn und der B1 Wiener Straße. Der ressourcenfordernde Einsatz konnte nach rund fünf Stunden erfolgreich beendet werden. Bereits auf der kurzen Anfahrt konnte eine starke Rauchentwicklung wahrgenommen werden. Beim betroffenen Gebäude handelte es sich um ein Doppelhaus mit angebauter Pergola, welche zum Zeitpunkt des Eintreffens bereits in Vollbrand stand. Die Einsatzkräfte wurden von den Bewohnern, welche mit ersten Löschmaßnahmen begonnen haben, eingewiesen. Als Erstmaßnahme wurden sämtliche Hausbewohner ins Freie verbracht und der brennende Anbau gelöscht. Durch die erweiterte Erkundung musste festgestellt werden, dass das Feuer bereits auf den Dachbereich übergegriffen hat. Über die Drehleiter wurde ein Wenderohr in Betrieb genommen und der Brand von oben bekämpft. Das Dach wurde in weiterer Folge von außen, über ein weiteres Hubrettungsgerät, als auch von innen, durch Atemschutztrupps, an mehreren Stellen geöffnet, um dem Feuer Herr zu werden. Die Maßnahmen zeigten die gewünschte Wirkung und die verbliebenen Glutnester konnten via Wärmebildkameras lokalisiert und gezielt bekämpft werden. Zur Löschwasserversorgung musste die Almtalbahn der ÖBB für kurze Zeit gesperrt werden, die B1 Wiener Straße war während der gesamten Einsatzdauer von den Einsatzkräften belegt und daher nicht passierbar. Der Verkehr wurde von der Polizei lokal umgeleitet. Das Objekt konnte nach rund fünf Stunden personal- und materialintensiven Einsatz an die Bewohner übergeben werden. Die Brandursache ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Verletzte gab es nach ersten Informationen keine, eine Person wurde vom Rettungsdienst untersucht." Feuerwehr Wels, Presseaussendung "Eine Streife wurde am 18. April 2026 gegen 04:55 Uhr zu einem Brand einer Dachterrasse in die Salzburger Straße beordert. Den Beamten kam beim Eintreffen sofort ein 23-jähriger Mann entgegen. Dieser gab an, dass sein 44-jähriger Stiefvater das Feuer im ersten Stock mit einem Gartenschlauch bekämpfen würde. Daraufhin nahmen auch die Polizisten den Handfeuerlöscher aus dem Funkwagen und versuchten, das Feuer gemeinsam mit dem 44-Jährigen einzudämmen. Zwischenzeitlich kam auch die Feuerwehr. Da sich der Brand bereits auf das Dachgeschoß ausgebreitet hatte, wurden noch zusätzliche Feuerwehren angefordert. Die Sperre rund um das Objekt konnte erst im Laufe des Vormittags wieder aufgehoben werden. Der 44-Jährige wurde später mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zur Behandlung in das Klinikum Wels gebracht. Die Brandursachenermittlung, gemeinsam mit einem Sachverständigen der Brandverhütungsstelle, ergab, dass eine selbst angefertigte "Räucherbox" des 44-Jährigen, während des Räucherungsprozesses von Speck, Feuer fing." Polizei Oberösterreich, Presseaussendung


Quelle: www.laumat.at



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