Burgenland: Neues AMS Call-Center in Eisenstadt eröffnet

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Mit dem Durchschneiden des "Eröffnungsbandes" wurde die AMS-Service-Line offiziell eröffnet. V.l.: Bgm. Mag. Thomas Steiner, LR Dr. Leonhard Schneemann, Beate Klaus, Leitung ServiceLine, AMS Burgenland-GFin Mag.a Helene Sengstbratl, Dr. Herbert Buchinger (Vorstand AMS Österreich)
Bildquelle: Bgld. Landesmedienservice
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Bei der Arbeit in der ServiceLine über die Schulter geschaut. V.l.: Bgm. Mag. Thomas Steiner, LR Dr. Leonhard Schneemann, AMS Burgenland-GFin Mag.a Helene Sengstbratl mit ServiceLine-Mitarbeiterin Sigrid Rebernig
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V.l.: Bgm. Mag. Thomas Steiner, LR Dr. Leonhard Schneemann, AMS Burgenland-GFin Mag.a Helene Sengstbratl, Beate Klaus, Leitung Serviceline, mit ServiceLine-Mitarbeiterin Sigrid Rebernig
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Jeder Anruf wird von der ServiceLine entgegengenommen. V.l.: Bgm. Mag. Thomas Steiner, AMS Burgenland-GFin Mag.a Helene Sengstbratl, LR Dr. Leonhard Schneemann, mit ServiceLine-Mitarbeiterin Sonja Pavkovic
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30 Sep 12:00 2021 von Redaktion Salzburg Print This Article

ServiceLine Burgenland (SEL) beantwortet telefonisch Anfragen von AMS-KundInnen zu allen Arbeitsmarktthemen

Ein neues Call-Center des AMS Burgenland wurde heute, Mittwoch, gemeinsam von Arbeitsmarktlandesrat Leonhard Schneemann, Herbert Buchinger, Vorstand des AMS Österreich, Helene Sengstbratl, Geschäftsführerin des AMS Burgenland, und Bürgermeister Thomas Steiner in der Industriestraße in Eisenstadt offiziell eröffnet. Aufgrund der wachsenden Zahl an MitarbeiterInnen nicht zuletzt infolge der Corona-Krise und wegen akuten Platzmangels im Landesbüro sei die Schaffung eines neuen Standorts für die ServiceLine unabdingbar geworden. Im neuen, angemieteten Bürogebäude finden achtzehn MitarbeiterInnen ausreichend Platz vor.

„Trotz Rekordbeschäftigung im Burgenland und zurückgehender Arbeitslosigkeit stehen wir auf dem Arbeitsmarkt vor großen Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf Langzeitarbeitslose und fehlende Fachkräfte für die wachsende Wirtschaft und Industrie auf der anderen Seite“, erklärte Landesrat Schneemann. „Die Serviceline und das Callcenter sind deshalb heute unverzichtbare Instrumente, um Arbeit zu vermitteln und potentielle Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammenzuführen. Oft sind nur einfache Auskünfte oder Informationen notwendig, um eine Vermittlung durchzuführen. Mit dem neuen Callcenter ist das AMS Burgenland dabei bestens aufgestellt“.

Es erfülle ihn mit Stolz, was von den MitarbeiterInnen des AMS in ganz Österreich in den letzten eindreiviertel Jahren geleistet worden sei, betonte AMS-Österreich-Vorstand Buchinger. „Zusätzlich 250.000 arbeitslose Menschen binnen weniger Wochen mit Einkommen zu versorgen in dieser Krise; 110.000 Betriebe, die durch die Lockdown-Verordnung um ihre Existenz fürchten mussten, über die Kurzarbeitsbeihilfe zu sichern in einer enormen Geschwindigkeit“, das sei eine unglaubliche Leistung. „Alle Prozesse, alle Kontakte mussten auf Fernbetreuung umgestellt werden. Da hat die ServiceLine eine Schlüsselrolle gespielt. Die ServiceLines standen ja am Rande des Zusammenbruchs“. Trotz der Hindernisse sei alles abgearbeitet worden, alle Gelder und Kurzarbeitsbeihilfen seien rechtzeitig geflossen.

Besonders im Krisenjahr habe sich gezeigt, „dass die Unternehmer auf ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schauen. Das ist auch ein Spezifikum unserer Stadt“, betonte Bürgermeister Steiner, der die gute Zusammenarbeit mit dem AMS hervorhob. „Wir wachsen zwar nicht so schnell wie große Industrieregionen, dafür ist es bei uns beständig, und die Menschen haben einen sicheren Arbeitsplatz. Da spielt natürlich auch das AMS eine große Rolle. Für die gute Zusammenarbeit möchte ich mich bedanken“.

Ob Fragen zu Leistungsbezug oder eAMS-Konto, zu Bewerbungen, Terminbuchungen oder -verschiebungen oder ganz allgemeine Fragen – die ServiceLine Burgenland (SEL) steht als telefonische Anlaufstelle KundInnen in allen AMS-Belangen zur Verfügung. 2004 startete das Service mit fünf MitarbeiterInnen, heute sind es achtzehn. War bei den Anrufen von 2017 bis 2019 ein rückläufiger Trend verzeichnet worden (2017: 166.000, 2018: 162.000, 2019: 148.000 – Zahlen jeweils gerundet), so ist deren Zahl 2020, im ersten Coronajahr, auf mehr als 214.000 nach oben geschnellt.

Die größte Herausforderung zum Beginn der Corona-Krise und aufgrund der Sperre der Geschäftsstelle für Kunden sei es gewesen, erklärte AMS-Burgenland Geschäftsführerin Sengstbratl, „wie stellen wir die ServiceLine auf, dass wir erreichbar sind und dass wir unsere Kunden nicht im Regen stehen lassen und sie ihre Existenzen absichern können. Mit Stolz muss ich feststellen, dass wir alle Anrufe beantwortet haben, niemand bei uns aufgelegt hat. Es war uns ganz wichtig, dass wir immer für unsere Kunden erreichbar sind und kundenorientiert agieren können“. Warum ein neuer Standort? Im Zuge der Corona-Krise seien der Telefon- und der Onlinekanal immer wichtiger geworden. „Wir haben hier Personal aufgestockt und haben festgestellt, dass das Großraumbüro im Landesbüro passé ist“.

Im heurigen Jahr wurden von Jänner bis August von den SEL-MitarbeiterInnen mehr als 93.000 Anrufe entgegengenommen, davon konnten 83,5 % in diesem Zeitraum auch enderledigt werden und mussten nicht mehr an die Geschäftsstellen weiterverbunden werden. Entsprechend hoch sei die Zufriedenheit mit dem Service, wie eine Kundenbefragung zeige, freut sich Sengstbratl. „82 % der Kunden sagen, das telefonische Service war sehr gut oder gut“.

Die ServiceLine (SEL) ist unter der Telefonnummer 05 09 04 140 erreichbar.


Quelle: Land Burgenland



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