Niederösterreich: NÖ Skigebiete verzeichnen in den Weihnachtsferien 190.000 Besuche
LH Mikl-Leitner: Wetter und Schneelage haben wirklich gepasst und speziell in der zweiten Weihnachtswoche zu Tagen mit Rekordbesuch geführt
Am 6. Jänner 2026, dem letzten Tag der Weihnachtsferien, waren in Niederösterreich 15 Skigebiete mit 51 (von 63 möglichen) Aufstiegshilfen in Betrieb, insgesamt standen 71 Pistenkilometer zur Verfügung – sowie zusätzlich die Rax-Seilbahn und die Schneeberg Sesselbahn für den Wanderbetrieb. Etliche Skigebiete konnten ihr Pistenangebot im Laufe der zweiten Woche der Weihnachtsferien deutlich erweitern, etwa die Gemeindealpe Mitterbach oder die Erlebnisalm Mönichkirchen. Meistbesucht waren die Hochkar Bergbahnen sowie der Semmering Hirschenkogel mit seinem schon traditionellen Rodel- und Nachtangebot.
„Diese Weihnachtsferien waren ein fantastischer Start in den Skiwinter! Was mich besonders freut ist, dass heuer viele Menschen nach einer längeren Pause wiedereinsteigen – das zeigt sich beispielsweise beim Skiverleih oder der Teilnahme an Vereinsskikursen. Der NÖ Bergerlebnispass, die gemeinsame Saisonkarte von zehn Skigebieten, wurde durchschnittlich bereits vier Mal genutzt, besonders Familien mit Kindern könnten so bis zum Saisonende auf mehr Skitage als erwartet kommen“, sagt die für Tourismus zuständige Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
„Waren unsere Skigebiete in den Weihnachtsferien auch in der vergangenen Wintersaison gut besucht, so sind heuer die Besucherzahlen noch etwas besser. In den 14 Tagen von 24. Dezember 2025 bis 6. Jänner 2026 konnten bei 15 Skigebieten in Niederösterreich insgesamt rund 190.000 Besuche verzeichnet werden. Davon entfielen 126.000 auf die landeseigene ecoplus Alpin GmbH. Im Durchschnitt zu den drei Vorwintern entspricht das einer Steigerung von rund 30 Prozent“, ergänzt Mikl-Leitner, die besonders hervorhebt, dass „Wetter und Schneelage wirklich gepasst und speziell in der zweiten Weihnachtswoche zu Tagen mit Rekordbesuch geführt haben“.
„An unseren fünf Standorten konnten wir insgesamt sowohl am 3. als auch am 4. Jänner 2026 rund 14.000 Ersteintritte verzeichnen, davon jeweils ein Drittel allein bei den Hochkar Bergbahnen. Das sind absolute Rekordwerte. Uns hilft sehr, dass die überwiegende Mehrheit der Gäste vorab online bucht und wir zwischenzeitlich Erfahrung mit den notwendigen Kontingenten für Saisonkarten haben“, sagt Markus Redl, Geschäftsführer der ecoplus Alpin GmbH, zu der die Annaberger Lifte, die Erlebnisalm Mönichkirchen, die Hochkar Bergbahnen, die Ötscherlifte Lackenhof und die Wexl Arena St. Corona am Wechsel gehören.
„Die meisten unserer Skigebiete haben noch zwei Drittel der geplanten Wintersaison vor sich, bei den Hochkar Bergbahnen mit Saisonende am 6. April 2026 sogar beinahe drei Viertel. Aber unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben – trotz sehr wenig Naturschnee – die bestmögliche Grundbeschneiung hergestellt und das Pistenangebot in der zweiten Weihnachtswoche damit deutlich erweitert“, bemerkt Redl. Seit Saisonbeginn Ende November 2025 wurden im Bereich der ecoplus Alpin GmbH bis 6. Jänner 2026 rund 173.000 Ersteintritte („Skier Days“) gezählt, 47.000 davon bereits vor den Weihnachtsferien.
„Die Weihnachtsferien waren für unsere gesamte Branche, gerade für kleinere Betriebe ein voller Erfolg: Die ‚Skiarena JAUerling‘ und das ‚Schidorf Kirchbach‘ waren praktischen jeden Tag und jeden Abend voll ausgelastet, die Arralifte Harmanschlag und das Skigebiet am Feistritzsattel ebenfalls sehr gut besucht“, sagt Michael Reichl, Vorsitzender der Fachvertretung Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Niederösterreich.
„Zudem sind das Skigebiet Maiszinken in Lunz am See, der Familien-Skipark in Puchberg am Schneeberg, die Königsberglifte in Hollenstein an der Ybbs sowie die Turmkogellifte in Puchenstuben mit Angeboten für Familien mit Kindern in Teilbetrieb", stellt Reichl ergänzend fest.
Quelle: Land Niederösterreich
