Wien: Meinungsverschiedenheit führt zu schwerer Körperverletzung
Vorfall: 31.07.2026, 21:45 Uhr / 3., Landstraßer Hauptstraße
Ein 34-jähriger Mann konsumierte am gestrigen Abend gemeinsam mit seinem 31-jährigen Partner Alkohol. Im Zuge dessen dürfte es zunächst zu einer Meinungsverschiedenheit und in weiterer Folge zu einem Streit gekommen sein.
Dabei soll der 34-Jährige seinen Partner mehrfach im Gesichts- und Halsbereich geschlagen sowie gekratzt haben. Darüber hinaus soll er mehrere Gegenstände in der Wohnung des 31-Jährigen beschädigt haben.
Während der gesamten Amtshandlung verhielt sich der Mann äußerst aggressiv. Als ihn die Beamten zur sofortigen Vernehmung aufforderten, versuchte er im Stiegenhaus einen Feuerlöscher zu ergreifen. Dies konnte von den Beamten rechtzeitig erkannt und verhindert werden.
In weiterer Folge kam es zu einem Handgemenge, wobei der 34-Jährige wiederholt versuchte, sich aus der Fixierung durch die Beamten zu lösen. Im Zuge der Festnahme biss er einem Beamten so heftig in den Unterarm, dass dieser eine offene, blutende Bissverletzung erlitt.
Mithilfe weiterer Polizeikräfte konnte der 34-Jährige (StA.: Venezuela), schließlich vorläufig festgenommen werden. Gegen ihn wurden ein vorläufiges Waffenverbot sowie ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen.
Der verletzte Polizeibeamte wurde von der Berufsrettung Wien in ein Krankenhaus gebracht. Aufgrund seiner Verletzung konnte er seinen Dienst nicht fortsetzen.
Quelle: LPD Wien
