Hermagor: Verdacht des schweren Betrugs – Festnahme
Am 29. September 2026 wurde ein 69-jähriger Mann aus dem Bezirk Hermagor telefonisch von bislang unbekannten Tätern kontaktiert, die sich als Mitarbeiter einer Bank ausgaben. Sie täuschten ihm vor, sein Konto sei gehackt worden und es seien bereits unrechtmäßige Abbuchungen erfolgt. In weiterer Folge veranlassten sie den Mann, insgesamt vier Überweisungen auf österreichische Konten in der Höhe eines fünfstelligen Eurobetrages durchzuführen.
Anschließend forderte ihn ein vermeintlicher Bankmitarbeiter auf, seine Bankomatkarte samt Code vor seinem Wohnhaus zur Abholung zu hinterlegen. Der Mann erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizeiinspektion Hermagor.
Im Zuge einer koordinierten polizeilichen Maßnahme konnten am 30. September 2026 gegen 02:00 Uhr vier Tatverdächtige im Alter von 20 und 21 Jahren, die alle in Wien wohnhaft sind, bei der versuchten Abholung der Bankomatkarte im Nahbereich des Wohnhauses festgenommen werden.
Eine weitere männliche Person, die sich ebenfalls als Abholer vor Ort befand, konnte flüchten. Eine umgehend eingeleitete Fahndung verlief bislang negativ.
Die vier Festgenommenen wurden nach Anordnung der Staatsanwaltschaft Klagenfurt in die Justizanstalt Klagenfurt überstellt.
Quelle: LPD Kärnten
