Pinzgau: Klärung nach betrügerischem Datenverarbeitungsmissbrauch

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Cybercrime - Symbolbild
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27 Aug 17:48 2026 von Redaktion International Print This Article

Im Jänner dieses Jahres erstattete eine 43-jährige Pinzgauerin Anzeige über Bestellungen in Onlineshops, welcher ein Unbekannter durch Verwendung ihrer Personendaten und Wohnadresse tätigte. Im Zuge von Ermittlungen konnte erhoben werden, dass ein vorerst unbekannter Täter mittels gehackten Accounts Bestellungen in verschiedenen Onlineshops tätigte und die Waren in die Bundeshauptstadt zu Abholstationen umleitete, wo er sie wiederum abholte. Durch weitere Ermittlungsschritte wurde durch Ermittler des Landeskriminalamtes Salzburg ein 21-jähriger Wiener als Tatverdächtiger ausgeforscht. Auch stellte sich im Zuge der Ermittlungsarbeiten heraus, dass der vermeintliche Täter die Taten im Zeitraum von Dezember 2025 bis Jänner 2026 gewerbsmäßig unter Verwendung von Personendatensätzen mehrerer Personen aus dem gesamten Bundesgebiet ausgeübt hat. Neben einer Hausdurchsuchung an der vermeintlichen Wohnadresse in Wien, wobei neben Polizisten des LKA Salzburg auch Einsatzkräfte der WEGA teilnahmen konnte der tatsächliche Aufenthaltsort des 21-Jährigen, ebenfalls in Wien, ausgeforscht werden. Der Wiener zeigte sich zu den Tatvorwürfen nicht geständig. Der durch die Taten entstandene finanzielle Schaden beläuft sich auf einen mittleren vierstelligen Eurobetrag. Der 21-Jährige wird angezeigt.


Quelle: LPD Salzburg



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