Innsbruck: Kindergartenkinder in Außenstellen bestens betreut

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Bis der Campus Arzl fertig gestellt wird, werden die beiden Kindergartengruppen, die bis dahin in der Außenstelle am Canisiusweg untergebracht sind, mittags im Vereinsheim der Feuerwehr Arzl versorgt. V.l.n.r.: Kommandant Bernhard Larcher (Feuerwehr Arzl), Stadträtin Elisabeth Mayr, Vizebürgermeister Johannes Anzengruber, Martina Zabernig (Amtsvorständin Kinder, Jugend und Generationen) und Julia Lukavec (Kindergartenleitung Arzl) mit Tamara Auer und Maria Piller (beide Kindergarten Arzl)
Foto: A. Dullnigg
09 Mai 16:14 2022 von Redaktion Salzburg Print This Article

Mittagessen im Vereinsheim der Freiwilligen Feuerwehr Arzl

Die Nachfrage nach Kindergartenplätzen in der Stadt Innsbruck wächst stetig. Mit der Senkung der maximalen Kinderanzahl pro Gruppe im Jahr 2017 von 25 Kindern auf 20 war und ist ein zügiger Ausbau des Angebots notwendig. Im Kindergarten in Arzl finden aktuell zwei Gruppen Platz in einer Expositur, also Außenstelle, am Canisiusweg. Die Kinder werden dort so lange betreut, bis der Bildungscampus Arzl fertiggestellt wird. Für das tägliche Mittagessen nutzen die insgesamt 40 Kindergartenkinder die Räumlichkeiten des Vereinsheims der Freiwilligen Feuerwehr Arzl in der Weinberggasse 2.

„Kindergärten sind die ersten Bildungseinrichtungen und für die Entwicklung der Kinder von enormer Bedeutung. Wir sind stets dabei, das Angebot zügig auszubauen. Seit 2017 wurden in Innsbruck 18 neue Gruppen eröffnet, das entspricht 360 zusätzlichen Plätzen. Bis die weiteren dringend benötigten Einrichtungen eröffnet werden können, werden die Kinder teilweise in Exposituren bestens betreut“, betont Bildungsstadträtin Mag.ª Elisabeth Mayr.

„Die Freiwillige Feuerwehr Arzl hat sich sofort bereit erklärt, dem Kindergarten räumlich unter die Arme zu greifen. Mein Dank geht an alle Verantwortlichen, die das so unkompliziert ermöglicht haben. Das zeigt, wie ein Miteinander und Zusammenleben in den Stadtteilen funktioniert“, unterstreicht der für Feuerwehren zuständige Vizebürgermeister Ing. Mag. Johannes Anzengruber, BSc.

Investitionen in die Zukunft

Auch in anderen Stadtteilen weichen Kindergartenkinder derzeit aufgrund von Platznot auf Expositurgruppen aus, wie etwa jene in der Daniel-Sailer-Schule in der Siebererstraße oder auch eine Gruppe im Kindergarten Wilten in der Speckbacherstraße. Um der ungebrochen großen Nachfrage nachzukommen, wurden in den vergangenen drei Jahren knapp acht Millionen Euro in den Ausbau, die Einrichtung und die Qualitätssteigerung der Kinderbildungsinfrastruktur investiert. Besonders Ganztagesangebote mit ausreichend Raumkapazitäten werden dabei verwirklicht. Weitere Projekte sind schon in Planung bzw. stehen kurz vor der Eröffnung. AD


Quelle: Stadt Innsbruck



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