Salzburg: Kickoff für Plattform Pflege III ist erfolgt

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Landesrätin Daniela Gutschi und Landesrat Wolfgang Fürweger mit dem neuen Pflegebeauftragten Karl Schwaiger.
Foto: Land Salzburg/Neumayr/Hofer
16 Jän 08:00 2026 von Redaktion Salzburg Print This Article

Erste Eckpunkte zum Ablauf / Neun Arbeitsgruppen mit konkreten Aufträgen

(LK) Die Pflegeplattform III unter der Leitung von Karl Schwaiger ist am Donnerstag offiziell gestartet. Beim Kick-Off wurden den rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die ersten Eckpunkte zu Ablauf und Organisation sowie die einzelnen Arbeitsgruppen präsentiert. Kommende Woche geht es weiter. Der Zeitplan ist straff.

Landesrätin Daniela Gutschi und Landesrat Wolfgang Fürweger mit dem Pflegebeauftragten Karl Schwaiger, der die Pflegeplattform III leitet. (Archivbild)

Wer in Salzburg in Sachen Pflege und Betreuung Rang und Namen hat, ist zur Pflegeplattform III eingeladen. Insgesamt 37 Institutionen sind mit an Bord. Am Donnerstag erfolgte online die Startsitzung. „Es geht um die strategische Weiterentwicklung der Pflege“, sagt Karl Schwaiger, Pflegebeauftragter der Salzburger Landesregierung. Man baue auf die Initiativen der Plattformen I und II auf und werde gemeinsam Maßnahmen definieren, um ein zukunftssicheres Pflegesystem zu etablieren. Dabei gehe es um die berufsrechtliche Weiterentwicklung des Pflegeberufes ebenso wie um die Verbesserung der arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen.

Gutschi: „Konkrete, umsetzbare Maßnahmen“

Für Landesrätin Daniela Gutschi geht es nicht um Ankündigungen, sondern um konkrete, umsetzbare Maßnahmen – gemeinsam mit allen relevanten Akteurinnen und Akteuren. „Wir wollen die Arbeitsbedingungen für Pflegerinnen und Pfleger weiter verbessern und berufliche Perspektiven ausbauen. Dass bereits bis Ende März belastbare Ergebnisse vorliegen sollen, zeigt den Ernst und die Verbindlichkeit dieses Prozesses“.

Neun Arbeitsgruppen definiert

Der Pflegebeauftragte hat den Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Donnerstag die neun Arbeitsgruppen sowie die jeweilige Leitung präsentiert. Die Arbeitsgruppen werden sich inhaltlich spezifischen und sehr konkreten Themen widmen. Die einzelnen Arbeitsgruppen lauten:

  • Finanzierung
  • Analyse und Bedarf
  • Marketing/Werbung
  • Ausbildung
  • Dienst- und Berufsrecht
  • Extramurale Pflegeorganisation
  • Think Tank (Digitalisierung, Pflegeversorgung der Zukunft)
  • Schnittstellenmanagement
  • Pflege zu Hause/Unterstützung pflegender Angehöriger

Die Projektkoordination obliegt Michael Wörgötter vom Land Salzburg. Der Zeitplan ist straff. Am 22. Jänner treten alle Teilnehmer im Chiemseehof in Präsenz zusammen. Dann geht es an die Arbeit in den einzelnen Gruppen. Bis Ende März sollen die Konzepte der neun Arbeitsgruppen mit den definierten Maßnahmen vorliegen. In weiterer Folge geht es dann an die Feinjustierung und Umsetzung.

Fürweger: „Gehen wir es an!“

Die Landesräte Daniela Gutschi und Wolfgang Fürweger appellierten beim Starttermin am Donnerstag, dass sich alle mit Ideen einbringen können und sollen: „Gehen wir es an!“ Selbst wenn sich am Ende herausstelle, dass einzelne Dinge aus der Debatte nicht sofort umsetzbar seien, sei es wichtig, sie anzusprechen. Es gebe hier keine Tabus, die Pflegeplattform sei dazu da, eine breite Diskussion zu führen. Am Ende solle es ein klares Arbeitspapier geben, bei dem sich alle einig sind und die Politik auch einen klaren Handlungsauftrag habe, wenn gesetzliche Weichenstellungen in Wien anstehen.


Quelle: Land Salzburg



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