Gesundheitsregion Weinviertel 2040 - Einstimmiger Beschluss der NÖ Landesregierung

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Einstimmiger Beschluss der NÖ Landesregierung zur Gesundheitsregion Weinviertel 2040.
© NLK Filzwieser
21 Apr 21:00 2026 von Redaktion International Print This Article

LH Mikl-Leitner, LH-Stv. Landbauer, LR Hergovich und LR Prischl zum Beschluss der NÖ Landesregierung

Die Niederösterreichische Landesregierung hat heute unter dem Vorsitz von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner einstimmig die Gesundheitsregion Weinviertel beschlossen und setzt damit einen weiteren wichtigen Schritt im Gesundheitsplan 2040+. Im Zentrum steht eine moderne, vernetzte Versorgung mit klar definierten Standorten: zwei Schwerpunktkliniken in Stockerau und in Mistelbach, ein neuer Gesundheits- und Pflegecampus in Hollabrunn, ein moderner Ausbildungscampus in Korneuburg und Ambulatorien in Hollabrunn und Gänserndorf (in Planung) mit dem Ziel die medizinische Qualität zu steigern und eine flächendeckende Gesundheits- und Pflege-Versorgung im gesamten Weinviertel langfristig sicherzustellen.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Danke an alle Expertinnen und Experten, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LGA sowie die Mitglieder der Landesregierung, dass wir bei der Gesundheitsregion Weinviertel an einem Strang ziehen. Mit dem heutigen Regierungsbeschluss stellen wir die medizinische und pflegerische Versorgung der Weinviertlerinnen und Weinviertler in den Mittelpunkt. Wir schaffen damit eine moderne, starke Gesundheits- und Pflegeregion, die eng zusammenarbeitet und verlässlich versorgt. Die Grundlage für diese Entscheidung bildet die Expertise ausgewiesener Fachleute und das Ergebnis ist: Das gesamte Weinviertel gewinnt. Jetzt gilt es, diesen Plan umzusetzen. Dieses Generationenprojekt im Weinviertel bestätigt den verantwortungsvollen Weg, den wir in Niederösterreich gemeinsam mit dem Gesundheitsplan 2040+ eingeschlagen haben. Für eine zukunftssichere Gesundheitsversorgung, die höchste Qualität gewährleistet – heute, morgen und für kommende Generationen.“

LH-Stellvertreter Udo Landbauer: „Für mich zählt, dass die Bevölkerung im Zentrum dieser Neuaufstellung steht und keine politischen Einzelinteressen. Das öffentliche Gesundheitssystem muss den Menschen dienen. Mit der Gesundheitsregion Weinviertel entsteht ein starkes Netz aus Medizin, Pflege und Ausbildung. Wir schaffen verlässliche Strukturen und starke Standorte mit einem Ziel: die bestmögliche Versorgung für unsere Landsleute. Das stärkt die Versorgungssicherheit und schafft Perspektiven für junge heimische Pflegekräfte genauso wie für die ältere Generation, die auf eine verlässliche Betreuung vertrauen kann. Mit dem heutigen Regierungsbeschluss stellen wir die Gesundheitsversorgung im Weinviertel langfristig auf sichere und gesunde Beine.“

Landesrat Sven Hergovich und Landesrätin Eva Prischl: „Niederösterreich bleibt nicht stehen. Das Land verändert sich und mit ihm auch das Gesundheitssystem. Ein modernes Spital auf europäischem Spitzenniveau ist eine Chance für eine bessere Gesundheitsversorgung im Weinviertel. Standortfragen dürfen dabei kein Politikum werden. Deshalb unterstützen wir den eingeschlagenen Weg, wenn damit echte Verbesserungen verbunden sind. Genau das werden wir laufend kontrollieren und die Bevölkerung transparent informieren. Wir gehen fest davon aus, dass alle Veränderungen in enger Abstimmung mit Sozialpartnern und betroffenen Gemeinden erfolgen. Unser Zugang zum Gesundheitspakt war von Beginn an klar: Wir unterstützen alle Schritte, die die Gesundheitsversorgung ausbauen und absichern – und achten gleichzeitig genau darauf, dass es zu keinen Verschlechterungen kommt.“

Die Eckpunkte der Gesundheitsregion Weinviertel: Zwei zentrale Schwerpunktkliniken in Stockerau und Mistelbach für spezialisierte klinische Leistungen; Primärversorgungseinheiten für die allgemeinmedizinische Versorgung in jeder Bezirkshauptstadt; neues interdisziplinäres Ambulatorium für fachärztliche Leistungen inkl. OPs in Hollabrunn; ein Ambulatorium in Planung in Gänserndorf mit Leistungsbereichen, die zeitnah feststehen werden; großer Gesundheits- und Pflegecampus in Hollabrunn mit bis 290 Plätzen, einzigartig in ganz Niederösterreich; umfassende Ausbildungsangebote für die Fachkräfte von morgen am neuen Ausbildungscampus in Korneuburg sowie am Pflegeschul- und FH-Standort Mistelbach sowie eine flächendeckende 24/7-Notfallversorgung.


Quelle: Land Niederösterreich



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