Altach: Geisterfahrer auf der A14 verursachte erheblichen Rückstau

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07 Mai 17:57 2026 von Redaktion International Print This Article

Am 7. Mai 2026 gegen 9:30 Uhr fuhr ein 44-jähriger Pkw-Lenker auf der Rheintalautobahn (A14) von Dornbirn kommend in Fahrtrichtung Tirol. Kurz nach der Abfahrt Altach lenkte der 44-Jährige sein Fahrzeug von der linken Fahrspur in ein lediglich mit Leitbaken abgesichertes Baustellenfeld.
In weiterer Folge fuhr der Lenker rund 800 Meter innerhalb der Baustelle weiter. Aufgrund der baulichen Anlagen war ein Wiedereinordnen auf die reguläre Fahrbahn nicht mehr möglich. Daraufhin lenkte er sein Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn der Richtungsfahrbahn Deutschland.
Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und der dadurch bedingten geringen Fahrgeschwindigkeit kam es zu keinem Zusammenstoß mit entgegenkommenden Fahrzeugen. Eine Polizeistreife konnte den Geisterfahrer nach mehreren Metern anhalten. Wenige Momente später ereignete sich auf der Richtungsfahrbahn Tirol ein Auffahrunfall zwischen zwei Lkw. Auch bei diesem Unfall wurde niemand verletzt.
Die A14 war infolge des Vorfalls ab 09:30 Uhr erheblich erschwert passierbar. Die Richtungsfahrbahn Deutschland konnte nach wenigen Minuten wieder freigegeben werden. Es bildete sich ein Rückstau bis zur Abfahrt Götzis. Die Richtungsfahrbahn Tirol war aufgrund des Auffahrunfalls bis etwa 10:55 Uhr nur einspurig befahrbar. Der Rückstau reichte bis zur Autobahnraststätte in Hohenems.
Eine durch einen Poolarzt durchgeführte Fahrtauglichkeitsuntersuchung ergab, dass der 44-Jährige nicht fahrtauglich war. Es besteht der Verdacht einer Beeinträchtigung durch Suchtgift, Übermüdung sowie eine Erkrankung.
Dem Lenker wurde der Führerschein vorläufig abgenommen. Dieser wird der Bezirkshauptmannschaft Feldkirch übermittelt. Die entsprechenden Anzeigen werden erstattet.


Quelle: LPD Vorarlberg



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