Trausdorf: Gebäudebrand – Feuerwehren verhindern Übergreifen auf Wohnhaus

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29 Jun 18:39 2026 von Redaktion Salzburg Print This Article

Trausdorf an der Wulka, 29. Juni 2026 – Am heutigen Nachmittag wurden die Feuerwehren Trausdorf, Eisenstadt, St. Margarethen und Oslip sowie der Drohnenstützpunkt Nord um 14:36 Uhr zu einem Gebäudebrand nach Trausdorf alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Nebengebäude in Vollbrand. Durch das rasche und koordinierte Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das unmittelbar angrenzende Wohnhaus verhindert werden.

Der Einsatzleiter entsandte umgehend mehrere Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung. Während im Außenbereich mit mehreren Löschleitungen gegen die Flammen vorgegangen wurde, erfolgte parallel ein Innenangriff unter schwerem Atemschutz. Zur Unterstützung der Löscharbeiten wurde die Teleskopmastbühne der Feuerwehr Eisenstadt eingesetzt. Über diese konnte der Brand auch von oben bekämpft und versteckte Glutnester gezielt erreicht werden.

Zusätzlich unterstützte der Drohnenstützpunkt Nord die Einsatzleitung mit einer Drohne samt Wärmebildkamera. Die Luftaufnahmen ermöglichten eine laufende Lagebeurteilung sowie die Kontrolle von Hitzeentwicklungen und unterstützten die Einsatzleitung bei der Koordination der Brandbekämpfung.

Insgesamt standen 14 Feuerwehrfahrzeuge mit rund 75 Feuerwehrmitgliedern im Einsatz. Das Rote Kreuz stellte die sanitätsdienstliche Absicherung der Einsatzkräfte sicher und betreute insbesondere die eingesetzten Atemschutztrupps. Ebenfalls vor Ort waren die Polizei sowie Brandursachenermittler, die die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache aufgenommen haben.

Der Einsatz stellte die Feuerwehrmitglieder auch körperlich vor besondere Herausforderungen. Bei Außentemperaturen von nahezu 40 Grad Celsius leisteten die Einsatzkräfte – insbesondere die Atemschutztrupps in ihrer schweren Schutzausrüstung – Höchstleistungen. Gerade unter diesen Bedingungen sind eine gute Zusammenarbeit, regelmäßige Ablösen der Trupps sowie die Versorgung der Einsatzkräfte mit ausreichend Flüssigkeit von besonderer Bedeutung.

Gegen 16:00 Uhr konnte „Brand aus“ gegeben werden. Im Anschluss führten die Einsatzkräfte umfangreiche Nachlöscharbeiten sowie Kontrollen auf verbliebene Glutnester durch. Kurz vor 18:00 Uhr konnten alle eingesetzten Kräfte wieder in ihre Feuerwehrhäuser einrücken.

Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die Brandursache ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Polizei.

Vor Ort verschafften sich auch Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Gerald Klemenschitz sowie Landesfeuerwehrkommandant-Stellvertreter LBDS Harald Nakovich ein Bild von der Lage.


Quelle: BFKDO EU - Rene Fasching



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