Österreich: Forschung für alle - Lange Nacht der Forschung rückte Wissenschaft ins Zentrum

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Forschung für alle: Lange Nacht der Forschung rückte Wissenschaft ins Zentrum
Foto: BMFWF
25 Apr 16:00 2026 von OTS Print This Article

Großes Interesse an Wissenschaft und Forschung in ganz Österreich

Erstmals veranstalteten das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF), das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) und das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) einen gemeinsamen Standort „Forschung im Zentrum“ am Maria-Theresien-Platz in der Wiener Innenstadt. Die Besucherinnen und Besucher konnten an zahlreichen Mitmachstationen Wissenschaftler:innen und Forscher:innen über die Schulter blicken, ihre Forschungsgebiete kennenlernen und selbst Experimente durchführen.

„Ich bin begeistert vom großen Interesse an der österreichischen Forschungslandschaft. Die Lange Nacht der Forschung bietet Forscher:innen eine Bühne und zeigt, wie wichtig Wissenschaft für unsere Gesellschaft ist. Forschung muss für alle zugänglich sein und verständlich vermittelt werden. Genau das gelingt hier auf beeindruckende Weise“, betont Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung.

„Forschung und Innovation leisten einen wesentlichen Beitrag, um unser Leben besser zu machen sowie zur Stärkung unseres Wirtschaftsstandorts und der Schaffung neuer Arbeitsplätze. In der Industriestrategie haben wir neun Schlüsseltechnologien und Stärkefelder definiert, in denen Österreich schon jetzt zur Weltspitze zählt oder das Potenzial hat dorthin aufzusteigen. Viele waren bei der Langen Nacht der Forschung hautnah zu erleben“, so Innovationsminister Peter Hanke.

„Die Lange Nacht der Forschung ist ein Event für die ganze Familie und bringt Forschung, Neugier und Innovationskraft für alle verständlich auf die Bühne. Sie zeigt auf anschauliche und begeisternde Weise, was Forschung kann und warum sie für unser tägliches Leben, unseren Wohlstand und unsere Zukunft so wichtig ist. In Österreich kommen mehr als 50 Prozent der gesamten Forschungsausgaben aus der Industrie und industrienahen Dienstleistungen. Gerade diese Verbindung von Innovation, wirtschaftlicher Anwendung und konkreter Umsetzung ist eine besondere Stärke unseres Forschungsstandorts. Genau das wollen wir nicht nur fördern, sondern auch sichtbar machen. Danke an alle, die mit ihrem Einsatz dazu beitragen, dass aus Ideen Fortschritt und aus Forschung Zukunft wird“, sagt Elisabeth Zehetner, Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus.

Unterhaltsames Bühnenprogramm mit Science Show, Vorträgen, Verleihung des Oberhummer Awards und Science Slam

Besondere Highlights bot das lebhafte Bühnenprogramm: Der Abend startete mit einer Science Show für Kinder mit Bernhard Weingartner, gefolgt von einem Science-Slam-Beitrag zum Thema „Hallstattzeitliches It-Girl mit Soundeffekt und Social Distancing in der Bronzezeit“, vorgetragen von Karina Grömer, österreichische Science-Slam-Staatsmeisterin 2020. Im Anschluss widmete sich Martin Kapun, Bioinformatiker und „Herr der Fliegen“, der wechselvollen Beziehung zwischen Fruchtfliege und Mensch.

Nach der Begrüßung durch Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner, Staatssekretärin Elisabeth Zehetner, Sektionsleiterin Henriette Spyra (in Vertretung von Bundesminister Peter Hanke) und Generaldirektorin des NHM Katrin Vohland wurde der „Heinz Oberhummer Award 2026“ für hervorragende Wissenschaftskommunikation an die britische Schriftstellerin, Komikerin sowie Radio- und Fernsehmoderatorin Sandi Toksvig verliehen.

Als finalen Programmpunkt präsentierten Wissenschaftler:innen der Christian Doppler Forschungsgesellschaft (CDG) ihre Projekte in einem Science Slam – mit anschließendem Publikumsvoting für die überzeugendste Präsentation.

Lange Nacht der Forschung war in ganz Österreich ein voller Erfolg

192.000 Interessierte nutzten an mehr als 300 Standorten in ganz Österreich das vielfältige Angebot. Bei über 3.000 Stationen, Führungen, Workshops, Vorträgen, Live-Präsentationen und Experimenten wurde Forschung erlebbar, begreifbar und sichtbar gemacht. In Wien waren es rund 60.000 Besucherinnen und Besucher.

„Mein besonderer Dank geht an die vielen Besucherinnen und Besucher für ihre Neugierde, die Welt der Wissenschaft und Forschung hautnah zu erleben. Weiters möchte ich mich beim Organisationsteam der Langen Nacht der Forschung sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der teilnehmenden Institutionen bedanken“, zeigt sich Holzleitner erfreut.

„Auch ich freue mich über die hohe Zahl an Besucher:innen und dass das Engagement der Aussteller:innen mit so großem Publikumsinteresse belohnt wurde. Ich danke allen Forschenden in den beteiligten Organisationen sowie dem Organisationsteam, die zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben“, so Innovationsminister Hanke.

Weitere Informationen zur Langen Nacht der Forschung finden Sie auf www.langenachtderforschung.at.


Quelle: OTS



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