Kleinarl: Fokus für leistbares Wohnen liegt auf jungen Familien

Slide background
Foto: Land Salzburg/Neumayr/Hölzl
Slide background
Foto: GSWB
03 Okt 09:00 2026 von Redaktion Salzburg Print This Article

(LK)  Auf einer Fläche von zirka 5.300 Quadratmetern wird südlich des Ortszentrums von Kleinarl derzeit ein Baulandsicherungsmodell entwickelt. Für insgesamt sechs Einfamilienhäuser sind Bauparzellen reserviert. Zusätzlich werden von der GSWB geförderte Mietkaufwohnungen errichtet. Im Fokus steht dabei leistbarer Wohnraum für junge Familien aus der Pongauer Gemeinde.

829 Einwohner zählte Kleinarl zu Jahresbeginn 2026. Mit dem Baulandsicherungsmodell möchte die Pongauer Gemeinde vor allem jungen Familien eine Möglichkeit geben, im Ort zu bleiben. Die sechs Parzellen für die Einfamilienhäuser sind durchschnittlich 450 Quadratmeter groß. Drei wurden bereits verkauft, drei sind noch verfügbar. Für die geförderten Wohnungen sind rund 2.100 Quadratmeter reserviert. Insgesamt 14 geförderte Mietkaufwohnungen sollen dort errichtet werden.

Zauner: „Projekt mit drei starken Partnern.“

Alle beteiligten Partner haben beim Bauvorhaben in Kleinarl an einem Strang gezogen. „Herausgekommen ist ein Projekt mit Vorreiterrolle. Gemeinde, Land-Invest und Land Salzburg ermöglichen so leistbare eigene vier Wände vor Ort. Besonders positiv ist, dass die GSWB 14 geförderte Mietkaufwohnungen errichtet. Ein Herzstück der neuen Wohnbauförderung ist unter anderem das Mietkaufmodell 2.0. Mit diesem Instrument können wir vor allem den Mittelstand und junge Familien wieder vermehrt ins Eigentum bringen“, stellt Landesrat Martin Zauner fest und ergänzt: „Die Wohnnutzfläche des Projekts beträgt rund 1.000 Quadratmeter. Wir können das Projekt als Land voraussichtlich mit bis zu 2,5 Millionen Euro aus Mitteln der Wohnbauförderung unterstützen.“

Smogawetz: „Dialog mit der Gemeinde.“

Der Geschäftsführer der Land-Invest, Thomas Smogawetz, begleitet seit etwa einem Jahr das Projekt in Kleinarl. „Das Salzburger Institut für Raumordnung hat mit der Gemeinde einen Dialogprozess umgesetzt, in dem eine umfassende Bedarfserhebung mit den gewünschten Qualitätsanforderungen für den künftigen Wohnbau durchgeführt wurde - beispielsweise die Architektur, das Wohnungsangebot oder Fragen zur Mobilität. Mit der GSWB und der Firma Spiluttini konnten die passenden Partner für die Umsetzung der Bauvorhaben gefunden werden. Als Land-Invest haben wir das Grundstück angekauft“, so Smogawetz.

Viehhauser: „Positive Entwicklung für Kleinarl.“

Für den Bürgermeister von Kleinarl, Wolfgang Viehhauser, ist das Baulandsicherungsmodell ein wichtiger Schritt für die Entwicklung der Gemeinde. „Wir schaffen leistbaren Wohnraum für Menschen vor Ort, insbesondere junge Familien können sich hier, im besten Sinne des Wortes, ihre Zukunft aufbauen. Bei den geförderten Mietkaufwohnungen werden gezielt Personen aus Kleinarl berücksichtigt. Vonseiten der Land-Invest wurden wir über die gesamten Projektschritte bestens betreut. Sei es bei der Konzeptionierung, über die Ausschreibung, bis hin zur Suche nach den Bauträgern. Am 4. November ist eine gemeinsame Informationsveranstaltung zum Projekt mit der GSWB geplant. Der voraussichtliche Baubeginn ist für nächstes Jahr im Sommer geplant“, sagt Viehhauser.

Raum für Begegnungen und gutes Miteinander

„Mit der geplanten Wohnhausanlage in Kleinarl schaffen wir leistbaren Wohnraum für unterschiedliche Lebenssituationen und Generationen. Die 14 Wohnungen werden in nachhaltiger Holzarchitektur errichtet und bieten eine vielfältige Mischung an Wohnungstypen. Großzügige Grünflächen und ein Gemeinschaftsraum im Untergeschoß schaffen zusätzlich Raum für Begegnung und ein gutes Miteinander. Damit wollen wir eine lebendige soziale Durchmischung fördern und ein Zuhause für verschiedene Lebensphasen schaffen. Mein besonderer Dank gilt allen, die beim Projekt beteiligt waren für die gute und konstruktive Zusammenarbeit. Gemeinsam schaffen wir Wohnraum, der den Menschen in Kleinarl langfristig zugutekommt“, betont GSWB-Geschäftsführer Ferdinand Hochleitner.


Quelle: Land Salzburg



  Markiert "tagged" als:
  Kategorien:
Redaktion Salzburg

Redaktion Tennengau

Weitere Artikel von Redaktion Salzburg