Tirol: Fasching und Alkohol/Drogen am Steuer - Appell der Polizei an alle Verkehrsteilnehmenden

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09 Feb 18:18 2026 von Redaktion International Print This Article

In den kommenden Tagen erreicht der Fasching seinen Höhepunkt (Unsinniger Donnerstag, Faschingssamstag, Rosenmontag, Faschingsdienstag). Im gesamten Bundesland finden zahlreiche Veranstaltungen, Umzüge, Bälle und Feiern statt. Leider kommt es nach solchen Events immer wieder zu Verkehrsunfällen von durch Alkohol und Drogen beeinflussten Verkehrsteilnehmern.

In diesem Jahr ereigneten sich in Tirol bereits 20 Unfälle unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, bei denen 22 Personen teils schwer verletzt wurden. In mehreren Fällen waren die Fahrzeuglenker erheblich beeinträchtigt.

Zudem vergessen viele Lenkerinnen und Lenker, dass nach übermäßigem Alkoholkonsum am Abend oder in der Nacht zuvor der Alkohol nicht innerhalb weniger Stunden vollständig abgebaut wird. Der Körper baut lediglich etwa 0,1 Promille pro Stunde ab. Daher sind viele überrascht, wenn sie am Morgen oder Vormittag bei Kontrollen noch entsprechende Promillewerte aufweisen.

Wir appellieren an alle Fahrzeuglenker, sich niemals alkoholisiert oder drogenbeeinträchtigt hinter das Steuer zu setzen. Gerade in der Faschingszeit kommt es immer wieder zu Unfällen, bei denen die Fahruntüchtigkeit der Lenker eine wesentliche Rolle spielt und zu fatalen Folgen führt. Organisieren Sie daher im Voraus eine sichere Heimfahrt und nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi.

Die Polizei kündigt verstärkte Alkohol- und Drogenkontrollen in allen Bezirken an. Diese werden sowohl auf Landes- und Gemeindestraßen als auch auf dem Autobahnnetz durchgeführt. Die Kontrollen finden zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten statt. Fahrzeuglenker sollten daher jederzeit mit einer Überprüfung ihrer Fahrtüchtigkeit rechnen.

Ziel der Kontrollen ist es, Fahrten im alkoholisierten oder durch Drogen beeinträchtigten Zustand sowie daraus resultierende Unfälle möglichst zu vermeiden und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer weiter zu erhöhen.


Quelle: LPD Tirol



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