Salzburg: Faistauer-Preis 2023 für Theresa Ulrike Cellnigg

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Vergabe des Anton Faistauer Preis für Malerei 2023 im Traklhaus Im Bild Landhauptmannstellvertreterin Martina Berthold mit Preisträgerin Theresa Ulrike Cellnigg (2.v.l.), der Anerkennungspreisträgerin Sarah Bechter (2.v.r.) und der Juryvertreterin Agnes Scherer
Foto: Land Salzburg / Franz Neumayr
24 Mär 14:00 2023 von Redaktion Salzburg Print This Article

Sarah Bechter erhielt Anerkennungspreis/ Forum für junge Kunstschaffende

(LK) Theresa Ulrike Cellnigg erhielt den mit 8.000 Euro dotierten Anton-Faistauer-Preis für Malerei 2023 des Landes Salzburg. Heuer wurde auch wieder ein Anerkennungspreis in Höhe von 3.000 Euro vergeben, der an Sarah Bechter ging.

Der Preis ist nach dem Salzburger Maler Anton Faistauer (1887-1930) benannt und wird alle drei Jahre vergeben. „Die Ausschreibung dafür erfolgt österreichweit für Künstlerinnen und Künstler unter 40 Jahren. Durch dieses Alterslimit sollen immer wieder junge Positionen vorgestellt und neue Talente entdeckt werden. Die hohe Anzahl der durchwegs qualitativen Bewerbungen zeigt die große Bedeutung dieses Preises“, so Landeshauptmann-Stellvertreterin Martina Berthold bei der Überreichung der Auszeichnungen an die beiden Künstlerinnen im Traklhaus.

Cellnigg: „Sicherheit und Wertschätzung.“

Theresa Ulrike Cellnigg ist 1992 in Linz geboren, wo sie auch lebt und arbeitet. Sie studierte von 2012 bis 2017 in ihrer Heimatstadt an der Kunstuniversität Malerei und Grafik. „Der Anton-Faistauer-Preis bedeutet für mich Sicherheit und Wertschätzung. Das Preisgeld hilft mir, mich weiterhin uneingeschränkt auf die Malerei fokussieren zu können und die damit verbundenen Ausstellungen ermöglichen es mir, mehr Menschen mit meiner Arbeit zu erreichen“, ist die Ausgezeichnete überzeugt.

Auszeichnung und Unterstützung

Die zweite Preisträgerin Sarah Bechter ist 1989 in Andelsbuch (Vorarlberg) geboren. Sie lebt und arbeitet in Wien, wo sie auch von 2010 bis 2017 Malerei an der Universität für angewandte Kunst studierte. Für ist der Anerkennungspreis „nicht nur eine wunderschöne Auszeichnung für meine künstlerische Arbeit, sondern auch eine tolle Unterstützung für mein weiteres Schaffen. Ganz besonders habe ich mich auch über die Ausstellung im Traklhaus gefreut, die die Malerei feiert und einige großartige Malerinnen und Maler, die ich sehr schätze, zusammengebracht hat“, so Bechter.

Jury bewertete 93 Einreichungen

Die Jury bestand aus Lena Göbel (Faistauer-Preisträgerin 2020), Andrea Kopranovic, (Assistenzkuratorin Sammlung Zeitgenössische Kunst, Belvedere 21, Wien) und Agnes Scherer (Professorin für Malerei und Bildnerische Erziehung, Universität Mozarteum Salzburg), die aus 93 Einreichungen elf Anwärterinnen und Anwärter für eine Ausstellung in der Landesgalerie im Traklhaus auswählte und die beiden Preisträgerinnen kürte. Die Werke sind dort noch bis 25. März zu sehen.


Quelle: Land Salzburg



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