Salzburg: Die Zukunft von Mikrosystemen wird in Salzburg diskutiert
39. MEMS-Fachkongress in der Landeshauptstadt / Unternehmen und Start-Ups im Austausch mit internationalen Experten
(LK) Zwischen der Millionenmetropole Kaohsiung in Taiwan und Hawaii liegt Salzburg. Und zwar im Bereich der mikro-elektromechanischen Systemen – kurz MEMS. Seit Sonntag, dem 25. Januar, findet der 39. Internationale MEMS-Fachkongress in der Landeshauptstadt statt. 2025 hat die Tagung in Asien stattgefunden, nächstes Jahr ist die Pazifikinsel der Schauplatz. Rund 850 Teilnehmer diskutieren im Kongresshaus über die neuesten Entwicklungen und Trends im Bereich der Mikrosysteme.
LR Daniela Gutschi besuchte den 39. MEMS-Fachkongress in der Stadt Salzburg. Weiters im Bild: Michael Gruber (Innovation Salzburg) und Mitorganisatorin Magdalena Schimke.
Medizinprodukten, Sicherheitstechnik, Datenspeicherung, Biowissenschaften oder Unterhaltungselektronik: Der Einsatzbereich von Mikrosystemen in der modernen Welt ist schier unendlich. Noch bis heute Donnerstag, den 29. Januar, stellen renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre neuesten Forschungen auf diesem Gebiet einem internationalen Fachpublikum vor und vernetzen sich mit österreichischen und salzburger Unternehmen sowie Start-ups in diesem Bereich. Wissenschafts- und Forschungslandesrätin Daniela Gutschi hat die hochkarätige Konferenz gestern besucht und sich mit den Teilnehmenden ausgetauscht.
Gutschi: „Mikrosysteme mit Salzburger Knowhow.“
Für Landesrätin Daniela Gutschi ist die Ausrichtung des MEMS-Kongresses eine Auszeichnung für den Forschungs- und Wissenschaftsstandort Salzburg. „Bildungseinrichtungen, wie die Paris-Lodron-Universität, die Paracelsus Medizinische Privatuniversität oder auch die Fachhochschule in Puch/Urstein bilden junge und mehrsprachige Fachkräfte aus. Organisationen wie Innovation Salzburg und Startup Salzburg bieten praxisnahe Unterstützung bei Finanzierung, Mentoring und Netzwerkaufbau und stehen Gründerinnen und Gründern zur Seite. All das in Verbindung mit Top-Unternehmen ist die perfekte Mischung, um im Bereich der Mikrosysteme erfolgreich zu sein“, so Gutschi.
Praxis trifft Spitzenforschung
„Der internationale MEMS-Fachkongress zeigt eindrucksvoll, welches Innovationspotenzial im Standort Salzburg steckt. Für Innovation Salzburg ist die Konferenz eine wichtige Plattform, um internationale Spitzenforschung mit heimischen Unternehmen und Startups zu vernetzen. Genau dieser Austausch schafft die Grundlage dafür, dass aus wissenschaftlichen Erkenntnissen marktfähige Anwendungen und neue Wertschöpfung in der Region entstehen,“ so Walter Haas, Geschäftsführer von Innovation Salzburg.
Redaktion: Landes-Medienzentrum / LK_260129_91 (msc/bk)
Quelle: Land Salzburg
