Salzburg: Die Salzburger Landtagswahl in Zahlen

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Foto: Land Salzburg/Grafik
06 Apr 17:26 2023 von Redaktion Salzburg Print This Article

Rund 390.000 Wahlberechtigte / 519 Wahllokale / Rund 6.000 Helfer / Noch mehr Briefwähler erwartet

(LK) In exakt 17 Tagen wählen am 23. April 2023 rund 390.000 Salzburgerinnen und Salzburger einen neuen Landtag. Die Auswahl ist so groß wie nie: Acht Parteien ÖVP, SPÖ, FPÖ, GRÜNE, NEOS, KPÖ, WIRS und MFG, so die Kurzbezeichnungen, treten landesweit an. Hier die Daten, Fakten und Zahlen dazu im Überblick.

Bei einer Landtagswahl geht es natürlich hauptsächlich um Daten, Fakten und Zahlen. Die wichtigste Zahl ist wohl 386.947. Genau so viele Wahlberechtigte sind es dieses Mal in Salzburg – und auf diese 386.947 kommt es an. Die anderen Zahlen im Überblick:

  • Acht Parteien treten landesweit an: ÖVP, SPÖ, FPÖ, GRÜNE, NEOS, KPÖ, WIRS und MFG.
  • 386.947 Wahlberechtigte, davon rund 23.000 Erstwähler
  • Mehr als 500.000 Stimmzettel – durch die gesetzlich vorgeschriebene Reserve
  • Wahlbeteiligung 2018: 65 Prozent
  • Rund 6.000 Personen im Land sorgen für einen korrekten Ablauf der Wahl
  • 519 Wahllokale, die meisten davon mit 153 in der Stadt Salzburg. 91 Prozent der Wahllokale sind barrierefrei erreichbar.
  • Donnerstag, 20. April: Letzter Tag um eine Wahlkarte zu beantragen
  • Wählen per Brief liegt im Trend: Bei der Landtagswahl 2018 wurden so fast 35.000 Stimmen abgegeben. Für den Urnengang am 23. April erwarten die Experten eine weitere Steigerung.
  • Erstmals können bei der Landtagswahl zwei Vorzugsstimmen vergeben werden
  • Für den Einzug in den Salzburger Landtag werden rund 12.000 Stimmen notwendig sein, das hängt hauptsächlich von der Wahlbeteiligung ab. Es gilt die so genannte 5-Prozent-Hürde.

Wahlberechtigte nach Bezirken

386.947, so lautet die finale Zahl der Wahlberichtigten für den Urnengang am 23. April. Das weitere Bezirksranking im Überblick

  • Flachgau: 113.750 Wahlberichtigte
  • Stadt Salzburg: 93.812 Wahlberichtigte
  • Pinzgau: 62.940 Wahlberichtigte
  • Pongau: 57.600 Wahlberichtigte
  • Tennengau: 43.023 Wahlberichtigte
  • Lungau: 15.822 Wahlberichtigte

Für die Wählerinnen und Wähler wurden im Lungau mehr als 500.000 Stimmzettel - plus gesetzlich vorgeschriebene Reserve – gedruckt.

519 Wahllokale

Am 23. April gibt es 519 Wahllokale, 91 Prozent davon sind barrierefrei zugänglich. Spitzenreiter mit den meisten Möglichkeiten ist die Stadt Salzburg mit 153 Wahllokalen. Die weitere Bezirksübersicht:

  • Flachgau: 141 Wahllokale
  • Pongau: 74 Wahllokale
  • Pinzgau: 73 Wahllokale
  • Tennengau: 50 Wahllokale
  • Lungau: 28 Wahllokale

Zwischen 07.00 Uhr und 16.00 Uhr kann man in den allermeisten Gemeinden über die Zusammensetzung des neuen Landtages mitentscheiden. Den Startschuss geben am 23. April um 6.45 Uhr Dorfgastein und Niedernsill. In Maria Alm kann man sogar bis 17.00 Uhr wählen.

6.000 arbeiten in Salzburg mit

Insgesamt werden rund 6.000 Personen für einen reibungslosen und korrekten Ablauf der Landtagswahl in den 119 Gemeinden sowie in den sechs Bezirkswahlbehörden sorgen. Neben der Landeswahlbehörde und den Bezirkswahlbehörden sind es die 524 Wahlsprengel-Behörden im ganzen Land Salzburg, die für die korrekte Erfassung der Ergebnisse am 23. April sorgen. Fünf davon sind ausschließlich mit der Auszählung von Briefwahlstimmen beschäftigt.

Wichtiger Stichtag: 20. April

„Donnerstag, der 20. April, ist der letzte Tag, um eine Briefwahl schriftlich oder persönlich in seiner Gemeinde zu beantragen. Denn am 23, April, muss die unterschriebene Wahlkarte bis zum Wahlschluss in der Wohnort-Gemeinde eingetroffen sein. Sonst zählt die Stimme nicht“, erklärt Landeswahlleiter Michael Bergmüller.

Briefwahl liegt im Trend

Das Wählen von zu Hause beziehungsweise von unterwegs wird immer beliebter. Bei der Landtagswahl 2018 wurden 34.792 Briefwahlstimmen in Salzburg gezählt. Beim Urnengang für das Europäische Parlament im Mai 2019 waren es bereits 45.673 und bei der Nationalratswahl im September schon 66.429. Bei der Wahl am 23. April werden die rund 35.000 Briefwähler wohl noch einmal mehr. „Wir hatten allein in der ersten Woche 200 Anträge, es wird immer mehr“, sagt zum Beispiel der Bürgermeister von Wals-Siezenheim Joachim Maislinger und sein Tamsweger Kollege Georg Gappmayer ergänzt: „Auch bei uns steigt die Nachfrage. Wir rechnen mit bis zu 1.000 Anträgen“.

Wahlbeteiligung sinkt

Die Wahlbeteiligung im Bundesland sank zuletzt stetig. 2018 erreichte sie mit 65 Prozent einen vorläufigen Tiefpunkt. „Regional gab es 2018 stärkere Ausreißer nach oben und nach unten“, sagt der Leiter der Landesstatistik Gernot Filipp. Die Wahlbeteiligung 2018 im Bezirksüberblick:

  • Lungau: 71,4 Prozent
  • Pongau: 68,6 Prozent
  • Tennengau: 68,3 Prozent
  • Flachgau: 67,4 Prozent
  • Pinzgau: 65,1 Prozent
  • Stadt Salzburg: 57,3 Prozent

1949 gab es bei Landtagswahlen die höchste Wahlbeteiligung. 93 Prozent gaben damals ihre Stimme ab, im Lungau waren es sogar 94,1 Prozent.

Die Ausgangssituation

Am 22. April 2018 haben die Salzburgerinnen und Salzburger zuletzt den Landtag gewählt. Bei einer Wahlbeteiligung von landesweit 65 Prozent erreichte die ÖVP damals den ersten Platz und erzielte 15 Mandate (37,8 Prozent). Dahinter folgte die SPÖ mit acht Mandaten (20 Prozent) und die FPÖ mit sieben Mandaten (18,8 Prozent). GRÜNE und NEOS erzielten jeweils drei Sitze (9,3 Prozent beziehungsweise 7,3 Prozent) im Chiemseehof. FPS, MAYR, KPÖ und CPÖ haben vor fünf Jahren den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde nicht geschafft.

Alle Informationen zur Landtagswahl

Das Landes-Medienzentrum informiert laufend über die wichtigsten Daten und Fakten zur Landtagswahl 2023. Hier die wichtigsten Kanäle und Links auf einen Blick:

Info-Videos zur Landtagswahl


Quelle: Land Salzburg



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