Salzburg: Brentenbergtunnel - Vorbereitungen für provisorische Verkehrslösung nach Brand laufen

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Salzburg

12 Jän 17:14 2026 von Redaktion Salzburg Print This Article

Sicherheit hat oberste Priorität / Fahrtrichtung Salzburg soll schnellstmöglich wieder einspurig befahrbar werden

(LK) Am Freitagabend hat auf der A10 Tauernautobahn im Pongau ein Lkw-Brand für massive Schäden im Brentenbergtunnel gesorgt. Seitdem ist dort die Autobahn in Richtung Salzburg gesperrt. Heute hat die ASFINAG über erste Ergebnisse der intensiven Schadensbegutachtung berichtet und für die kommenden Tage weitere notwendige Untersuchungen angekündigt. Eine einspurige Verkehrsführung ist als bestmögliche Sofortmaßnahme bereits in Planung.

Bis der Brentenbergtunnel nach dem Lkw-Brand zumindest wieder einspurig in Fahrtrichtung Salzburg befahrbar ist, kann laut ASFINAG auch nach den ersten Untersuchungen noch nicht gesagt werden. Es wird aber mit Hochdruck an einer schnellstmöglichen Umsetzung dieser Maßnahme gearbeitet. Fest steht, dass auf den ersten 120 Meter des Tunnels sämtliche Sicherheitseinrichtungen zerstört wurden, durch den Brand ist auch das Tunnelgewölbe sowie der Einfahrtsbereich der Galerie in Mitleidenschaft gezogen. Die Fahrbahn hat den Lkw-Brand aber ohne größere Schäden überstanden.

Sicherheit hat oberste Priorität

Nun erfolgen tiefgehende Untersuchungen mittels Bohrkernen zur Beurteilung der statischen Beschaffenheit des Tunnelgewölbes. So sollen mögliche Restrisiken ausgeschlossen werden. Für Landeshauptfrau-Stellvertreter und Verkehrsreferent Stefan Schnöll ist klar: „Sicherheit hat oberste Priorität. Alle Beteiligten leisten hier wirklich großartige Arbeit. Es ist nicht selbstverständlich, dass nach solch einem schweren Unfall schon so rasch erste Maßnahmen in Aussicht gestellt werden können.“

Öffentlicher Verkehr wird empfohlen

Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll ergänzt, dass bis zur Umsetzung der einspurigen Verkehrslösung und auch während der laufenden Reparaturarbeiten ersucht wird, wenn möglich auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen. „Denn angesichts der begrenzten Kapazitäten sowohl des dann teilweise wieder freigegebenen Autobahntunnels als auch der B159 Salzachtal Bundesstraße ist leider dennoch mit regionalen Verkehrsbehinderungen an diesem Nadelöhr zu rechnen“, befürchtet Schnöll. Als attraktive Alternativen stehen zum Beispiel die Schnellbuslinie 270 sowie der R3, der IR Pinzgau, der IC Tauern und die WESTbahn zur Verfügung.



Quelle: Land Salzburg



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