Salzburg: Bramberg: Feuerwehr, Bauhof und Bergrettung kommen unter ein Dach
Spatenstich für neues Gebäude / GAF unterstützt mit fast drei Millionen Euro
(LK) Den Feuerwehrleuten, Bauhofmitarbeitern und Bergrettern in Bramberg im Pinzgau war beim heutigen Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus mit Bauhof die Freude ins Gesicht geschrieben, dass es nun mit dem Bau endlich losgeht. Sie alle werden Platz im neuen gemeinsamen Gebäude finden und packen dafür auch selbst kräftig mit an. Acht Millionen Euro werden investiert, fast drei Millionen davon trägt der Gemeindeausgleichsfonds.
Ein großer Teil des Ortes - von den Feuerwehrleuten über die Bauhofmitarbeiter bis hin zu den Bergrettern und der Landjugend - hilft selbst mit beim Abriss des alten Feuerwehrhauses in Bramberg. Es wird Platz geschaffen für das neue Gebäude, in dem die Freiwillige Feuerwehr, die Bergrettung und der Bauhof der Gemeinde zeitgemäße neue Räumlichkeiten erhalten werden. Die Fertigstellung ist für Ende dieses Jahres geplant.
Edtstadler: „Vorbildliche Umsetzung.“
„Dieses Projekt ist in mehrfacher Hinsicht vorbildlich. Durch gemeinsame Nutzung des Gebäudes von Feuerwehr, Bergrettung und Gemeinde werden Kosten gespart und Synergien genutzt. Außerdem arbeitet fast der ganze Ort mit, wenn diese so wichtige Infrastruktur eine Erneuerung braucht. Besser kann die Gemeinschaft in einem Ort nicht gelebt werden“, so Landeshauptfrau Karoline Edtstadler beim Spatenstich.
Enzinger: „Alle packen mit an.“
„Eine Sanierung des sehr in die Jahre gekommenen Feuerwehrhauses war nicht mehr sinnvoll. Ich bin froh, dass der Neubau mit Unterstützung des Gemeindeausgleichsfonds und sehr viel Eigenleistung jetzt beginnt. Wir haben ein sehr familiäres Verhältnis in unserer Gemeinde – das muss einmal gelingen, dass so viele mit anpacken“, so Bürgermeister Hannes Enzinger. „Wir haben eine Prioritätenreihung der wichtigsten Projekte gemacht und alles genau durchgeplant. So geht es sich finanziell aus und wir haben trotzdem noch Spielraum“, betont der Bürgermeister.
Schmiederer: „Neubau erleichtert Arbeit enorm.“
Vor allem die beengten Platzverhältnisse im alten Gebäude haben den Feuerwehrleuten schon zu schaffen gemacht. „Die Fahrzeuge werden immer größer und wir mussten mit den großen Fahrzeugen für Servicearbeiten ins Freie hinaus. Das ist sehr mühselig und wetterabhängig sind wir damit leider auch. Unser Kollege am Funkgerät musste Einsätze auf einem engen Platz zwischen den Garderobenschränken koordinieren. Der Neubau wird moderner, größer und erleichtert die Arbeit enorm“, freut sich Ortsfeuerwehrkommandant Manuel Schmiederer.
Zwei Bauabschnitte
Die Planungen für das neue Feuerwehrgebäude in Bramberg begannen im Vorjahr. Gebaut wird nun in zwei Etappen. Nach der Errichtung von Fahrzeughalle und Bauhof übersiedelt die Feuerwehr provisorisch und die alte Zeugstätte wird abgerissen. Dann erfolgt der zweite Bauabschnitt. Die Fertigstellung ist für Ende 2026 geplant. Investiert werden acht Millionen Euro. Die Gemeinde finanziert fünf Millionen davon, aus dem Gemeindeausgleichsfonds kommen fast drei Millionen, der Rest kommt vom Landesfeuerwehrverband.
Redaktion: Landes-Medienzentrum / LK_260227 (mw/ap)
Quelle: Land Salzburg
