Spielfeld: A9 - Vor Grenzkontrolle geflüchtet - Unfall verursacht
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Ein Pkw-Lenker (30) entzog sich Mittwochvormittag, 9. September 2026, bei der Einreise nach Österreich einer Grenzkontrolle. Er flüchtete mit rasanter Geschwindigkeit und prallte wenig später auf der A9 gegen eine Betonleitwand. Zwei Personen wurden schwer verletzt. Auch ein Rettungshubschrauber stand im Einsatz. Die A9 war vorübergehend gesperrt. Nun ermittelt das LKA.
Gegen 8:40 Uhr reiste der 30-Jährige aus dem Bezirk Leibnitz am gestrigen Mittwoch mit einem Pkw aus Slowenien kommend über den Grenzübergang Spielfeld nach Österreich ein. Dabei entzog er sich der Grenzkontrolle durch Beamte der Fremden- und Grenzpolizei und setzte seine Fahrt in Richtung Graz fort. Polizisten nahmen die Verfolgung auf. Der 30-Jährige flüchtete mit rasanter Geschwindigkeit auf der Pyhrnautobahn (A9) in Richtung Graz.
Gegen Betonleitwand geprallt
Auf Höhe der Ausfahrt Spielfeld verlor der 30-Jährige kurz darauf die Kontrolle über den Pkw und prallte gegen eine Betonleitwand. Am Beifahrersitz befand sich ein Mitfahrer. Er versuchte nach dem Unfall zu Fuß zu flüchten, musste die Flucht jedoch schon bald wegen seiner schweren Verletzungen abbrechen. Beamte der Polizeiinspektion Spielfeld-FGP nahmen die Männer fest. Beide Fahrzeuginsassen erlitten schwere Verletzungen. Der 30-jährige Lenker wurde vom Rettungshubschrauber "Christophorus 12" in das Landeskrankenhaus Graz geflogen. Sein Beifahrer wurde vom Roten Kreuz in das Landeskrankenhaus Südweststeiermark nach Wagna gebracht.
Suchtgift sichergestellt
Bei den weiteren Ermittlungen stellten Polizisten in der Folge eine größere Menge an Suchtgift im Fahrzeug sicher. Ob dies mit der vorangegangenen Flucht in Zusammenhang steht, ist nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Eine Blutabnahme beim Lenker wurde veranlasst. Die weiteren Ermittlungen werden von der Autobahnpolizei Graz-West und dem Landeskriminalamt (LKA) Steiermark geführt.
Quelle: LPD Steiermark
