Ansfelden: 14 Verletzte - Schwerer Crash zwischen Reisebus, Wohnmobil und LKW auf Westautobahn
Foto: laumat/Matthias Lauber
ANSFELDEN. Ein schwerer Crash hat sich am späten Mittwochnachmittag auf der A1 Westautobahn bei Ansfelden (Bezirk Linz-Land) ereignet. 14 Personen wurden dabei verletzt, zwei davon schwer. Die Rettung stand im Großeinsatz. Die Einsatzkräfte zweier Feuerwehren, sowie zehn Rettungsfahrzeuge, ein Notarzteinsatzfahrzeug, der Notarzthubschrauber Christophorus 10 und mehrere Polizeistreifen wurden am späten Nachmittag zu einem folgenschweren Unfall zwischen einem Reisebus, einem Wohnmobil und einem LKW auf die A1 Westautobahn in Fahrtrichtung Wien bei Ansfelden alarmiert. Augenscheinlich fuhr ein Wohnmobil auf einen LKW-Sattelzug auf, ein Reisebus hinter dem Wohnmobil krachte ins Heck des Wohnmobils. Von den drei Personen im Wohnmobil musste die Feuerwehr zwei mittels Bergeschere aus dem Unfallwrack befreien. Ein Großaufgebot an Rettungskräften befand sich an der Unfallstelle um die zahlreichen Verletzten zu versorgen. Zwei Personen wurden schwer verletzt, zwölf Personen erlitten leichte Verletzungen und 21 Personen überstanden den Crash unverletzt. Ersten Informationen zufolge handelte es sich bei den Businsassen um eine Reisegruppe mit zahlreichen Pensionisten. Die A1 Westautobahn war in der Folge etwa eineinhalb Stunden totalgesperrt, danach konnte der Verkehr auf der Überholspur die Unfallstelle passieren. Es bildete sich ein rund elf Kilometer langer Rückstau auf der A1 Westautobahn, auf der A25 Welser Autobahn staute es sich rund 15 Kilometer weit zurück. "Ein 35-jähriger Slowene fuhr am 13. Mai 2026 gegen 16:30 Uhr ein Sattelkraftfahrzeug auf der A1 Westautobahn Richtung Wien auf dem ersten von insgesamt drei Fahrstreifen mit einer Geschwindigkeit von ca. 70 km/h. Ein vor ihm fahrendes Auto bremste plötzlich stark ab, woraufhin der 35-Jährige ebenfalls zu bremsen begann. In der Folge griff der Notbremsassistent ein und das Sattelkraftfahrzeug kam völlig zum Stillstand. Ein 51-Järiger aus dem Bezirk Rohrbach lenkte einen Reisebus mit insgesamt 33 Passagieren zur selben Zeit auf der A1 Westautobahn, ebenfalls auf dem ersten von insgesamt drei Fahrstreifen. Unmittelbar vor dem Reisebus fuhr ein Wohnmobil und nochmal davor das Sattelkraftfahrzeug des 35-Jährigen. Der 51-Jährige Busfahrer bemerkte, dass der Lenker des Sattelkraftfahrzeuges bremste, woraufhin er den Reisebus leicht abbremste. Er sah, dass das Wohnmobil, welches unmittelbar hinter dem Sattelkraftfahrzeug fuhr, in das Heck des Anhängers krachte und leitete sofort eine Notbremsung ein. Er konnte eine Kollision mit dem Wohnmobil allerdings nicht mehr verhindern. Aufgrund des stark beschädigten Wohnmobils mussten der Beifahrer sowie der Lenker mittels schwerem Gerät und Kräfte der Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen werden. Der Lenker des Wohnmobiles, ein 59-Jähriger aus Tirol, sowie dessen 63-jährige Ehefrau, wurden durch diesen Verkehrsunfall schwer verletzt. Der 59-Jährige wurde mit dem Notarzthubschrauber in das Klinikum Wels-Grieskirchen an den Standort Wels verbracht. Seine Gattin und der 56-jährige Beifahrer wurden mit der Rettung in den Med Campus III des Kepler Universitätsklinikums nach Linz verbracht. Der 51-jährige Lenker des Reisebusses, sowie zehn Passagiere wurden durch den Aufprall leicht verletzt und mit der Rettung in Linzer Krankenhäuser gebracht. Die Richtungsfahrbahn Wien war im Zeitraum von 16:55 Uhr bis 18:20 Uhr total gesperrt. Es bildete sich auf der A1 Westautobahn und auch auf der A25 Welser Autobahn ein erheblicher Rückstau." Polizei Oberösterreich, Presseaussendung
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