Erste Österreichische Landestierschutzkonferenz in Wien

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13 Mär 17:00 2015 von Elisabeth Schwarzl Print This Article

Vor allem der Kampf gegen den illegalen (Online)-Tierhandel stand auf der Tagesordnung - jährlich werden bis 200.000 Hundewelpen aus Osteuropa in den deutschsprachigen Raum geschleust

WIEN. Am heutigen Freitag fand im Wiener Rathaus die erste bundesweite Konferenz aller Tierschutzreferenten der Länder statt. Auch die für den Tierschutz zuständige Ministerin Sabine Oberhauser war anwesend.
 
Inhaltlich stand vor allem der Kampf gegen den illegalen (Online)-Tierhandel auf der Tagesordnung. Jährlich werden geschätzte 100.000 bis 200.000 Hundewelpen aus Osteuropa in den deutschsprachigen Raum geschleust. „Alle Jahre wieder werden Tiere zu verschiedenen Anlässen verschenkt und landen kurze Zeit später in den Tierheimen. Im schlimmsten Fall werden die Tiere einfach ausgesetzt“, warnt Landesrätin Gertraud Jahn daher vor einer unüberlegten Tieranschaffung.
 
Jahn wies darauf hin, dass vor allem die Bewusstseinsbildung in Form geeigneter Öffentlichkeitsarbeit ein wesentlicher Schlüssel zur Verhinderung des illegalen Tierhandels darstelle.

„Die Menschen müssen wissen, dass die Bedürfnisse der Tiere hintangestellt werden und gesunde Tiere nur aus den Tierheimen oder von seriösen ZüchterInnen zu bekommen sind. Oft handelt es sich hierbei um kranke Tiere, die viel zu jung von der Mutter getrennt wurden. Sie sind meist ungeimpft und traumatisiert, da sie über weite Distanzen importiert werden. Ich rate dringend davon ab, Haustiere über das Internet, auf Flohmärkten oder aus dem Ausland anzuschaffen“, betont Gertraud Jahn.

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