Straßgang: Zimmerbrand fordert Einsatzkräfte

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Foto: BF Graz
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24 Sep 17:07 2021 von Redaktion Salzburg Print This Article

Eine 69-Jährige wurde bei einem Brand Donnerstagabend, 23. September 2021, unbestimmten Grades verletzt. Sie wurde in das Landeskrankenhaus Graz eingeliefert und stationär aufgenommen. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Das Feuer brach gegen 20:00 Uhr in der ebenerdig gelegenen Wohnung in der Martinhofstraße vermutlich durch eine Kerze verursacht aus. Dabei gerieten zahlreiche Gegenstände und das Inventar der vollgestopften Wohnung in Brand. Die 69-Jährige versuchte noch erfolglos den Brand mit Wasser und Decken zu löschen. Zwei Nachbarn bemerkten den Brand und verständigten die Feuerwehr. Einer der Nachbarn kletterte durch das Küchenfenster und konnte die Frau ins Freie ziehen. Die Berufsfeuerwehr löschte den Brand.

Update der Feuerwehr:
Am Abend des 23.9.2021 kam es zu einem ausgedehnten Zimmerbrand im 16. Grazer Gemeindebezirk, welcher die Einsatzkräfte der BF Graz und der FF Graz bis in die frühen Morgenstunden forderte.
Um 21.05 Uhr meldeten mehrere Notrufer den Brand in einer Wohnung eines Mehrparteienhauses in der Martinhofstraße. Als die Einsatzkräfte der Löschbereitschaft der BF Graz wenige Minuten nach der Alarmierung am Einsatzort eintrafen, wurden diese bereits von zahlreichen Bewohnern eingewiesen.


Aus einer Wohnung im Parterre schlugen Flammen ins Freie, der Brand hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits über das darüber liegende Geschoß bis in den Dachstuhl des Objektes ausgebreitet. Die Bewohnerin der Erdgeschoßwohnung wurde zu diesem Zeitpunkt bereits von Nachbarn im Freien erstversorgt, sie wurde von diesen zuvor aus der Brandwohnung gerettet und konnte unmittelbar danach einer rettungsmedizinischen Versorgung zugeführt werden.Umgehend wurden von zwei Atemschutztrupps Löschleitungen im Innen- und Außenangriff vorgenommen, ein weiterer Atemschutztrupp kontrollierte das Treppenhaus sowie die benachbarten Wohnungen auf Verrauchung und etwaige anwesende Personen. Bereits beim Eindringen in die Brandwohnung wurde festgestellt, dass es sich augenscheinlich um eine Messie-Wohnung handelte. Die vorgefundenen Lagerungen ermöglichten einerseits nur das erschwerte Vorgehen in den Räumlichkeiten, andererseits boten diese ausreichend brennbare Materialien für eine rasante Brandausbreitung.

Nachdem festgestellt werden konnte, dass sich keine Personen mehr im Mehrparteienhaus befanden, drang der 3. Atemschutztrupp in das unausgebaute Dachgeschoß vor und führte weitere Löschmaßnahmen durch.
Da noch vor „Brand aus“ festgestellt werden konnte, dass zur Beherrschung des Brandgeschehens umfangreiche Ausräum-, Sicherungs- und Nachlöscharbeiten von Nöten waren, wurden zusätzlich Einsatzkräfte der FF Graz, sowie ein Sonderfahrzeug der BF Graz, welches ein ausreichendes Kontingent an Atemschutzgeräten zur Verfügung stellen konnte, nachalarmiert.
Nachdem der Brand unter Kontrolle war, wurde begonnen die Fassade zu öffnen und diese auf Glutnester zu kontrollieren. Das Brandgut wurde in stundenlanger Arbeit der Einsatzkräfte unter Atemschutz aus der Wohnung entfernt und im Freien nachgelöscht. Nach der Durchführung einer Brandnachschau in den frühen Morgenstunden konnte die Einsatztätigkeit der Grazer Feuerwehren beendet werden, welche mit 8 Einsatzfahrzeugen vor Ort waren.



Quelle: LPD Steiermark, BF Graz)



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