Innsbruck: Wirtin mit Leib und Seele

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Helene Waroschitz
Foto: S. Kuess
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Bürgermeister Johannes Anzengruber besuchte Helene Waroschitz (M.) und Heimleiterin Claudia Ellmerer (l.) das erste Mal Anfang Juli. Die Hundertjährige bekam kurz darauf nochmal einen „Exklusivbesuch“ anlässlich ihres Geburtstags.
Foto: S. Kuess
13 Aug 20:45 2020 von Redaktion Salzburg Print This Article

Helene Waroschitz feierte „Hunderter“ mit Corona-Verspätung

Willkommen im Club der Hundertjährigen – wenn auch etwas verspätet: Ausgerechnet am 100. Geburtstag von Helene Waroschitz am 13. März wurde der bundesweite Lockdown und ein Besuchsverbot in Wohn- und Pflegeheimen verhängt, weshalb die geplante Geburtstagsfeier vorerst verschoben werden musste. Mittlerweile sind Besuche wieder möglich und so hat es sich Vizebürgermeister Mag. Ing. Johannes Anzengruber, BSc nicht nehmen lassen, der ältesten Bewohnerin des Wohnheims Tivoli einen Besuch abzustatten und ihr nachträglich zum „Hundertsten“ zu gratulieren.

„Als ehemaliger Pächter der Arzler Alm weiß ich, welche Entbehrungen ein Leben als Gastwirt mit sich bringt. Frau Waroschitz ist der beste Beweis, dass sich die Mühen eines arbeitsreichen Lebens lohnen“, streut Anzengruber der Jubilarin Rosen. Über den Geburtstagsgruß der Stadt – einen Rosenstrauß − freute sich die Hundertjährige gleich doppelt.

Ein Leben im Gasthaus

Ihre berufliche Laufbahn begann Helene Waroschitz nach dem Krieg im mittlerweile aufgelassenen Gasthaus „Waldheim“ auf der Hungerburg, das ihrer Mutter gehörte. Später arbeitete die in Hall geborene und Innsbruck aufgewachsene Waroschitz im Hotel „Mozart“, bevor sie sich den Traum vom eigenen Lokal erfüllen konnte. Knapp 30 Jahre lang führte sie bis zu ihrer Pensionierung das Cafe „Museum“ in Schwaz, das auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist.

Die größte Leidenschaft der Hundertjährigen war und ist die Musik: früher mit Mutter und Schwester als Familientrio, heute einmal pro Woche beim gemeinsamen Singen im Singkreis des Wohnheims. Helene Waroschitz hat vier Enkel- und drei Urenkelkinder. Seit zwei Jahren ist sie Ur-Ur-Oma. WG


Quelle: Stadt Innsbruck



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