Wien: Wie bewegen sich Senior*innen durch die Seestadt? TU-Studie zur Mobilität im Alter startet
Foto: Aspern
Personen ab 60 können sich beteiligen und einen Beitrag zur Weiterentwicklung von aspern Seestadt leisten.
Das aspern.mobil LAB der TU Wien startet im Auftrag der Wien 3420 aspern Development AG eine Studie zur Mobilität älter werdender Menschen und Senior*innen in der Seestadt. Im Fokus der Forschung stehen Personen ab 60 Jahren, die sich regelmäßig im Stadtteil aufhalten. Die Studie untersucht, wie sich Senior*innen in aspern Seestadt fortbewegen, welche Orte sie frequentieren oder meiden und welche Wünsche sie für die Zukunft haben.
„Senior*innen nutzen und erleben den Stadtraum anders. Mit dem Älterwerden ändern sich viele Routinen. Diese veränderten Bedürfnisse finden in der Stadtplanung jedoch oft noch zu wenig Gehör“, führt Studienleiter Jakob Holzer aus.
„Mobilität ist ein Schlüssel für Lebensqualität – besonders auch im Alter. Die Seestadt will für Menschen in allen Lebensphasen gut funktionieren. Ältere Menschen haben andere Anforderungen an Wege, Aufenthaltsräume und Verkehrsmittel: Sicherheit, Barrierefreiheit, Übersichtlichkeit und kurze Distanzen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Mit der Studie des aspern.mobil LAB wollen wir ihr Mobilitätsverhalten besser verstehen und Verbesserungsbedarf identifizieren, um Mobilität und öffentlichen Raum so zu gestalten, dass Senior*innen selbstständig und aktiv im Stadtteil unterwegs bleiben können“, so Andreas Neisen, Projektleiter Mobilität der Wien 3420 aspern Development AG.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf dialogorientiertem Studiendesign. Dieses schafft wertvollen Input für künftige Planungen und Gehör für die Anliegen von Seestädter*innen. „Für die Teilnahme an der Forschung suchen wir Interviewpartner*innen, welche uns von ihren alltäglichen Wegen und möglichen Barrieren in der Seestadt erzählen möchten“, freut sich Jakob Holzer auf Begegnungen im Stadtteil. Im Rahmen der Studie sammelt die Wien 3420 gemeinsam mit dem aspern.mobil LAB nach Untersuchungen zu Mobilitätsbedürfnissen junger Menschen erneut Ideen für die weitere Entwicklung des Stadtteils.
Teilnahmemöglichkeiten und weitere Infos
Bei Fragen rund um die Studie oder zur Vereinbarung eines Interviewtermins können Interessierte das aspern.mobil LAB jeden Dienstag von 13 bis 18 Uhr in der Sonnenallee 26 besuchen. Die Interviews dauern ca. 30 Minuten. Alternativ ist eine Anmeldung für einen Interviewtermin auch per E-Mail unter [email protected] oder telefonisch unter +43 (1) 58801 280531 möglich.
Informationen und Anmeldung: www.mobillab.wien/senior_innenmobilitaet
Direkt zur Anmeldung: cal.com/aspernmobillab/terminbuchung-interview
Zum Pressebereich: www.aspern-seestadt.at/de/presse
Wien 3420 aspern Development AG
Für die Entwicklung von aspern Die Seestadt Wiens ist die Wien 3420 aspern Development AG zuständig. Sie ist zentrale Ansprechpartnerin für potenzielle Projektwerber, betreibt das Standortmarketing, die Akquisition von Partnern und die Verwertung von Flächen. In enger Kooperation mit der Stadt Wien werden die städtebauliche Planung, die Flächenwidmung und die infrastrukturelle Erschließung vorangetrieben. In der Zusammenarbeit mit den rund 20 beteiligten Dienststellen der Stadt Wien sowie mit den darüber hinaus involvierten Projektentwicklern und Investoren wird die Wien 3420 AG seit 2011 von der Projektleitung Seestadt Aspern in der Baudirektion der Stadt Wien unterstützt.
www.aspern-seestadt.at
aspern.mobil LAB
Das aspern.mobil LAB (AML) ist ein Mobilitätslabor der Technischen Universität Wien, dessen Fokus auf der Mobilität in aspern Seestadt liegt. Das AML bildet eine Schnittstelle zwischen Bewohner*innen, Verwaltung, Unternehmen und Forschung. Ziel ist es, gemeinsam Mobilität nachhaltiger zu gestalten und Mobilitätsangebote zu entwickeln, die den Alltagsroutinen und Bedürfnissen der Menschen entsprechen.
www.mobillab.wien
Quelle: Stadt Wien, aspern Seestadt
