Steiermark: Waldbrand in Eisbach-Rein - Umfangreiche Löscharbeiten am Mühlbachkogel laufen auf Hochtouren
Foto: Land Steiermark/Harzl
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Graz (26. April 2026).- Seit gestern (25.4.2026) stehen Einsatzkräfte der Feuerwehr im Gebiet Eisbach-Rein (Bezirk Graz-Umgebung) im Großeinsatz: Am Mühlbachkogel ist ein Waldbrand ausgebrochen, der aktuell eine Fläche von rund 35 bis 40 Hektar umfasst. Die weiterhin andauernden Löscharbeiten gestalten sich sich aufgrund des schwer zugänglichen und unwegsamen Geländes besonders herausfordernd und erfordern einen intensiven und koordinierten Einsatz am Boden wie auch aus der Luft.
Derzeit sind rund 400 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Auch aus der Luft wird die Brandbekämpfung unterstützt: Aktuell sind fünf Hubschrauber zur Brandbekämpfung vor Ort – zwei weitere werden im Laufe der nächsten Stunden zur Verstärkung erwartet. Neben Hubschraubern der Polizei und des Österreichischen Bundesheeres kommen auch zwei private Löschhubschrauber zum Einsatz.
Landeshauptmann Mario Kunasek und Landesrätin Simone Schmiedtbauer waren am heutigen Vormittag persönlich vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen.
„Mein großer Dank gilt in erster Linie den Feuerwehrkameraden, die hier seit gestern unter enorm schwierigen Bedingungen im Dauereinsatz stehen und mit höchstem Engagement gegen die Flammen kämpfen. Ihr Einsatz verdient größten Respekt. Auch die Unterstützung aus der Luft trägt wesentlich dazu bei, die Lage Schritt für Schritt unter Kontrolle zu bringen. Der Schutz der Bevölkerung sowie unserer Natur hat dabei oberste Priorität”, betont Landeshauptmann Mario Kunasek.
Auch Landesrätin Simone Schmiedtbauer unterstreicht die enorme Leistung der Einsatzkräfte: „Der Waldbrand am Mühlbachkogel zeigt eindrücklich, wie herausfordernd derartige Einsätze in unwegsamem Gelände sein können. Umso beeindruckender ist die Professionalität und Ausdauer, mit der hier gearbeitet wird. Die Feuerwehren sowie alle beteiligten Einsatzorganisationen setzen gemeinsam alles daran, eine weitere Ausbreitung zu verhindern und das Brandgeschehen einzudämmen. Ihnen allen gebührt großer Dank und höchste Anerkennung.”
Aufgrund der aktuellen Wetterlage – anhaltende Trockenheit und Wind – ist die Gefahr für Wald-, Flur- und Böschungsbrände derzeit besonders hoch. Seitens der Feuerwehren wird die Bevölkerung daher eindringlich ersucht, im Umgang mit Feuer und möglichen Zündquellen größte Vorsicht walten zu lassen. Insbesondere offene Feuer oder Lagerfeuer im Wald oder in Waldnähe sowie das achtlose Wegwerfen von Zigaretten oder glühenden Gegenständen stellen ein erhebliches Risiko dar und sind unbedingt zu unterlassen. Besondere Vorsicht gilt zudem bei Arbeiten mit Maschinen im Freien (Funkenflug) sowie beim Abstellen von Fahrzeugen auf trockenem Untergrund. Auch das Liegenlassen von Müll oder Glas in der Natur kann Brände begünstigen und ist daher zu vermeiden. Es wird außerdem ersucht, verdächtige Rauchentwicklungen umgehend zu melden.
Quelle: Land Steiermark
