Salzburg: Vierfach-WM mit großer Signalwirkung

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Offizielle Kick-Off-Veranstaltung für die UCI Mountainbike und Pumptrack WM in Saalfelden Leogang heute im Hangar-7: v.l. Leo Bauernberger, Marco Pointner, Laura Stigger, Stefan Schnöll, Vali Höll, Wilfried Haslauer, Kornel Grundner, Harald Mayer
Foto: smpr
29 Jul 19:51 2020 von Redaktion Salzburg Print This Article

Saalfelden Leogang wird im Oktober zum Mountainbike-Mekka

(HP) Von 7. bis 11. Oktober wird in Saalfelden Leogang den Weltbesten auf dem Bike die Krone aufgesetzt – und das gleich in vier Disziplinen. „Es ist ein wichtiges Zeichen, dass wir mit aller Vorsicht und Professionalität dennoch ein klares Signal senden: Wir können auch in diesen schwierigen Zeiten sportliche Großveranstaltungen durchführen und sind bereit für die Zukunft“, betont Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer.

Neben den UCI Mountainbike Downhill und Cross Country Weltmeisterschaften gehen erstmals auch die Red Bull UCI Pump Track World Championships, sowie die Medaillenentscheidungen in der Disziplin E-Mountainbike über die Bühne. „Als die Idee bei uns auf den Tisch kam, aus der Zweifach-WM eine Vierfach-WM zu machen, hat uns das Sicherheits- und Veranstaltungskonzept überzeugt. Ich sehe die WM als wichtiges Lebenszeichen für die Sportszene überhaupt“, so Sportlandesrat Stefan Schnöll.

Planungssicherheit für Mountainbike-Kalender

Acht Jahre nach dem ersten Auftritt der Bikeregion auf der Weltmeisterschafts-Bühne, geht es für die internationale Bikeszene im Oktober 2020 in Saalfelden Leogang erneut um WM-Edelmetall. Fünf Tage Action pur mit stolzen 15 goldenen Entscheidungen – der WM-Veranstalter Saalfelden Leogang gibt dem schwer gebeutelten Mountainbike-Kalender damit Planungssicherheit. Eine organisatorische Herausforderung, schließlich wurde aus der ursprünglich geplanten Doppel-Entscheidung eine Vierfach-WM, nachdem sich die Leoganger Veranstalter dazu bereiterklärten, die abgesagten Cross Country- und E-MTB-Bewerbe von Albstadt (BRD) zu übernehmen.

Sportfest mit Zuschauerbeteiligung

Trotz der Unsicherheit wegen der Corona-Pandemie und der daraus resultierenden schwierigen Planbarkeit, versuchen die Veranstalter die Titelkämpfe auch für Zuschauer zugänglich zu machen. Fans entlang der Strecke würden sich auch die beiden österreichischen Medaillenhoffnungen Valentina Höll und Laura Stigger wünschen. „Für uns Downhiller wird die WM das erste große Rennen in diesem Jahr. Umso glücklicher bin ich, dass sie überhaupt stattfinden kann und dann noch dazu bei mir daheim. Ich bin super happy, dass alle so positiv gestimmt und motiviert sind, das pusht mich noch zusätzlich“, so Höll, die auf ihrem Heim-Track ihr WM-Debüt gibt.


Quelle: Land Salzburg



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