Salzburg: Vier Salzburger Projekte über „Digital Calls“ gefördert

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Chiemseehof Salzburg: Kulturreferentenkonferenz 2021 in Salzburg PK Mit LH Stv: Dr. Heinrich Schellhorn,
Foto: Land Salzburg / Neumayr/Probst
30 Sep 14:00 2021 von Redaktion Salzburg Print This Article

Christoph Janka, gold extra, Radiofabrik und Susanne Lipinski erhalten 163.000 Euro für Kunst und Kultur im digitalen Raum

(LK) Die Digitalisierung ist auch in der Kunst auf dem Vormarsch. Live-Streams von kulturellen Veranstaltungen boomen und sind in Zeiten der Pandemie zu einem bedeutenden Standbein vieler Kunsttätiger geworden. Die Förderschiene des Bundes und der Länder „Kunst und Kultur im digitalen Raum – Call 2021“ trägt diesem Trend Rechnung. Vier Salzburger Projekte wurden im diesjährigen „Call“ ausgewählt und erhalten insgesamt 163.000 Euro, je die Hälfte davon vom Bund und vom Land Salzburg.

„Digitale Kunstprojekte sind bereits seit vielen Jahren ein fixes Genre im künstlerischen Schaffen. Während der Pandemie wurde diese Ausdrucksform noch intensiver genutzt. Die Fördersparte des Bundes gemeinsam mit den Ländern hilft, diese Sparte noch besser zu fördern und sichtbar zu machen“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn.

Verschmelzung von Kunst, Kultur, Technologie und digitaler Welt

„Mit dem Call 2021 fördern wir die Verschmelzung von Kunst, Kultur, Technologie und der digitalen Welt. Die ausgewählten Projekte in Salzburg zeigen, wie Online-Erlebnisräume im Theaterbereich oder neue Spieleformate in Kunst und Kultur durch ihren innovativen Zugang ein neues Publikum erreichen können. Ich freue mich daher über die Vielfalt der empfohlenen Projekte, die wir gemeinsam mit dem Land Salzburg fördern,“ so Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer.

Vier Salzburger Projekte gefördert

Aus 21 Salzburger Einreichungen wählte die Jury, bestehend aus Manuela Naveau, Michael Manfé und Niko Wahl vier Projekte zur Umsetzung aus, und zwar von Christoph Janka, gold extra, Radiofabrik und Susanne Lipinski. Sie werden mit einer Summe von insgesamt 163.000 Euro gefördert.

Spiele, Wissenschaft und Erlebnisraum

Der Kulturverein gold extra erhält die Förderung für den Online-Erlebnisraum „Docuscape“. Die Radiofabrik – Verein Freier Rundfunk Salzburg überzeugte die Jury mit dem Training in digitaler Programmsteuerung und digitaler Produktion für Kultureinrichtungen. Susanne Lipinski war mit ihrem interdisziplinären Spieleformat „Big Bang“ an der Schnittstelle von Wissenschaft, Performance und elektronischer Musik erfolgreich. Und Christoph Janka wird für sein Projekt „MIDI-Orchestra“, einer Kombination von mechanisch haptischen mit digitalen Elementen und künstlich lernenden Systemen gefördert.

2,5 Millionen Euro österreichweit

„Die Einschränkungen in der Mobilität des vergangenen Jahres haben die Relevanz und das Potenzial digitaler Instrumente für das künstlerische Schaffen, aber vor allem für den Zugang zu Kunst und Kultur noch eindrücklicher aufgezeigt“, betont Staatssekretärin Andrea Mayer, der es daher wichtig ist, „bei der Nutzung dieser Möglichkeiten bestmöglich zu unterstützen“. Österreichweit stehen für den „Digital Call“ 2,5 Millionen Euro bereit. Diese werden je zur Hälfte von den Ländern und vom Bund zur Verfügung gestellt.


Quelle: Land Salzburg



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