Steiermark: Verkehrsabteilung beauftragt B 117-Gutachten
Weitere Vorgehensweise für Lkw-Fahrverbot-Prüfung mit BH vereinbart
Graz (9. Juni 2026).- Nach einem Schreiben von Liezens Bezirkshauptmann Nico Groger sowohl an Verkehrslandesrätin Claudia Holzer als auch an Landesbaudirektor und Leiter der Abteilung 16 (Verkehr und Landeshochbau), Andreas Tropper, hinsichtlich einer Prüfung auf Erlassung eines Lkw-Fahrverbotes >7,5 Tonnen für die B 117 (Buchauer Straße) ausgenommen Ziel- und Quellverkehr wurde nun die weitere Vorgehensweise vereinbart.
„Mein Zugang war immer, dass zunächst einmal benötigte Inhalte hinsichtlich Prüfung konkretisiert werden. Nachdem dies nun seitens des Bezirkshauptmannes geschehen ist, wurde bereits ein dementsprechendes Gutachten beauftragt”, sagt Verkehrslandesrätin Claudia Holzer.
Aufbauend auf einem Gutachten aus dem Jahr 2019, das hauptsächlich die Leichtigkeit und Flüssigkeit des Verkehrs beurteilte, sollen nun Daten und Informationen zur Verkehrssicherheit speziell durch den stattfindenden Lkw-Begegnungsverkehr und insbesondere bei den Engstellen in St. Gallen und in Altenmarkt sowie auf der Steigung auf den Buchauer Sattel im Ortsteil Weng erhoben werden.
Durch Anhaltungen und Befragungen wird auch der Anteil des Lkw-Transitverkehrs am Lkw-Gesamtverkehr eruiert, Stichwort „Mautflüchtling”.
Beauftragt wurde das Kuratorium für Verkehrssicherheit, in rund einem Monat sollten Ergebnisse vorliegen. Die Kosten für den aktuellen Erhebungsumfang betragen rund 5.000 Euro.
Quelle: Land Steiermark
